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UX-Portfolio während aktiver Jobsuche pflegen – wie plant ihr das?

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Marcus D.
Beiträge: 8
Themenstarter
(@marcus-dittrich)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#42]

Hey zusammen, ich bin gerade mitten in der Jobsuche als UX Designer und merke, dass ich in einem Dilemma stecke. Einerseits brauche ich Zeit, um mich auf Bewerbungen, Interviews und Tests zu konzentrieren – die sind ja ganz schön zeitintensiv, besonders wenn mehrere Prozesse parallel laufen. Andererseits weiß ich, dass mein Portfolio und meine Online-Präsenz gerade super wichtig sind, um potenzielle Arbeitgeber zu beeindrucken.

Im Moment versuche ich, neue Case Studies zu schreiben, meine Website upzudaten und ein paar experimentelle Projekte zu starten, um zu zeigen, dass ich mit aktuellen Tools und Trends mithalte. Aber ehrlich gesagt fühlt sich das oft chaotisch an – ich sitze dann bis spät abends dran und bin am nächsten Tag im Interview dann zu fertig.

Wie macht ihr das? Gibt es Strategien oder Tools, um das Portfolio während der intensiven Jobsuche sinnvoll zu pflegen, ohne sich selbst auszulaugen? Wie viel Zeit gebt ihr realistische pro Woche dafür auf?


4 Antworten
Tobias-Renner
Beiträge: 2
(@tobias-renner)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Guter Punkt. Ich würde vielleicht noch an die Tools denken – wenn du Tools nutzt, mit denen du Portfolio-Updates schneller machen kannst, sparst du Zeit. Aber auch da: nicht zu viel Zeit mit Tool-Recherche verbrennen. Einfach machen mit dem, was du hast.


Antwort
Kritiker_73
Beiträge: 15
(@kritiker_73)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Das ist tatsächlich ne knifflige Situation, und ich spreche da aus Erfahrung – hab selber lange als Consultant gesehen, wie Designer sich dabei überlasten. Mein Tipp: Priorisieren nach ROI. Nicht alle Case Studies bringen gleich viel. Fokussiere dich auf 2–3 absolut starke Projekte statt auf fünf mittelmäßige. Die sollten gezielt zu den Rollen passen, auf die du dich bewirbst. Die experimentellen Projekte – ganz ehrlich? Schieb die nach hinten. Potenziellen Arbeitgeber interessiert erst mal, dass du solide arbeiten kannst, nicht dass du alles gleichzeitig machst. Mach dein Portfolio einmal richtig solid und lass es dann laufen, anstatt ständig dran herumzubasteln.


Antwort
H.Steinberg
Beiträge: 5
(@h-steinberg)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Aus meiner langjährigen Erfahrung als Makler kann ich dir sagen: Qualität schlägt Quantität. Ich hab oft sehen, wie Kandidaten sich selbst im Weg stehen, weil sie zu perfektionistisch sind. Ein gut durchdachtes Portfolio mit vier aussagekräftigen Projekten ist wertvoller als sechs halbfertige. Plane dir feste Blöcke ein – sagen wir, zwei Stunden pro Woche für Portfolio-Updates – und halte dich dran. Der Rest ist Bewerbungsarbeit. Interviews und Gespräche sind persönlicher und bringen dir oft mehr als ein perfektes Online-Portfolio. Das habe ich in meiner Berufslaufbahn immer wieder bestätigt gesehen.


Antwort
Skeptiker_78
Beiträge: 16
(@skeptiker_78)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Moment – ich würde das kritisch hinterfragt: Wie viel bringt dir wirklich ein neues Projekt während der aktiven Jobsuche? Viele Designer fallen auf die Falle herein, dass sie denken, je mehr sie zeigen, desto besser. Aber Recruiter schauen oft nicht mal alle Case Studies an. Sie wollen sehen, dass du gute Arbeit machst – nicht dass du alles auf einmal machst. Mach dein bestehendes Portfolio einfach sauber und fokussiert, konzentriere dich auf die Bewerbungen und lass dich nicht von neuen Projekten ablenken. Das ist tatsächlich eher kontraproduktiv.


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