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Jobwechsel mit laufender Vermögensaufbau-Strategie – wie plant man das?

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Tobias-Brenner
Beiträge: 13
Themenstarter
(@tobias-brenner)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#47]

Hallo zusammen,

ich bin gerade in einer Situation, bei der ich überlegte sollte, ob ein Jobwechsel jetzt Sinn macht oder eher kontraproduktiv für meine finanzielle Planung ist. Ich arbeite derzeit im Vollzeitjob, baue parallel über ETFs und einen gut strukturierten Sparplan mein Vermögen auf. Das funktioniert aktuell ganz solide – ich habe mir über die letzten Monate im Web24 Forum viel über Depot-Vergleiche und Steueroptimierung beigebracht und bin damit relativ zufrieden.

Nun habe ich ein interessantes Jobangebot bekommen, das fachlich reizvoll ist und vermutlich auch mehr Gehalt bringt. Aber: Der Jobwechsel bedeutet potentiell Unsicherheit in den ersten Monaten, neue Versicherungsstrukturen, und ich müsste meinen ganzen Finanzplan neu evaluieren. Besonders die Altersvorsorge-Komponente macht mir Kopfzerbrechen – wie kriege ich das mit neuer Betriebsrente wieder in Einklang?

Wie geht ihr damit um? Habt ihr schon mal Jobwechsel mit aktiver Vermögensaufbau-Strategie kombiniert? Auf was sollte ich bei den Verhandlungen achten, um meine finanzielle Planung nicht komplett zu durcheinander zu bringen?

Danke schonmal für Tipps!


2 Antworten
Tobias95
Beiträge: 26
(@tobias95)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hey Tobias, interessante Frage – wobei ich da ehrlich sagen muss, dass ich noch nicht so tief in Finanzplanung stecke wie du. Grad erst mit meinen Versicherungen anfangen und das ist schon kompliziert genug 😅 Aber aus reiner Intuition: wenn das Gehalt deutlich höher ist, könntest du ja einfach noch mehr in deine ETFs stecken? Dann passt sich deine Strategie quasi von selbst an. Bei der neuen Betriebsrente würde ich einfach mal mit HR klären, was die genau anbieten.


Antwort
M.Weber
Beiträge: 13
(@m-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich bin selbstständig und kenne das Dilemma aus anderer Perspektive – aber wichtig: Frag in den Verhandlungen explizit nach der Betriebsrente-Regelung, dem Bonusmodell und wie lange es dauert, bis du wirklich in alle Benefits reinkommst. Die ersten Monate sind kostbare Monate für deinen Aufbau. Ich würde das Angebot nur nehmen, wenn netto mindestens 15-20% mehr für dich rausspringt, sonst rentiert sich der Aufwand nicht. Und check, ob die neue Firma ETF-freundlich ist – manche Arbeitgeber bieten Zuschüsse, das hilft dann wieder. Versicherungen anzupassen ist ja auch dein Thema – unterschätz nicht, dass da auch Kosten entstehen können.


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