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Hausrat + Gebäude: Wo lässt sich ohne Abstriche sparen?

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ThomasK72
Beiträge: 28
Themenstarter
(@thomask72)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#32]

Hallo zusammen,

ich bin seit ein paar Jahren Hausbesitzer und ehrlich gesagt hab ich meine Versicherungen damals einfach beim erstbesten Anbieter abgeschlossen, ohne groß zu vergleichen. Jetzt sitze ich gerade hier – es ist Sommer, das Haus braucht eh ein paar Renovierungen, und ich dachte mir, das wäre ein guter Zeitpunkt mal alles auf den Prüfstand zu stellen.

Konkret geht es mir um Gebäudeversicherung und Hausratversicherung. Ich zahle aktuell zusammen so um die 680 Euro im Jahr für beides. Mein Nachbar hat mir erzählt, er zahlt deutlich weniger, aber ich weiß nicht ob er wirklich vergleichbare Leistungen hat oder ob er einfach irgendwo Lücken drin hat.

Meine Frage: Wie geht ihr das an, wenn ihr Versicherungen wechselt? Gibt es bestimmte Klauseln oder Leistungen, auf die man auf keinen Fall verzichten sollte? Ich denke da zum Beispiel an Elementarschäden – das Thema wird ja immer relevanter. Und was ist mit Unterversicherung, wie schützt man sich davor?

Ich bin kein Experte auf dem Gebiet und möchte nicht blind irgendwo wechseln und dann im Schadensfall blöd dastehen. Wenn jemand das durchgespielt hat und Erfahrungen teilen kann, wäre ich sehr dankbar.

Grüße
Thomas


4 Antworten
Mia_K98
Beiträge: 3
(@mia_k98)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich seh das etwas anders als die Vorposter: Ich wäre vorsichtig mit reinen Online-Vergleichsportalen wenn man kein Vorwissen hat. Die zeigen dir günstige Tarife, aber ob du am Ende wirklich das richtige Produkt für deine Situation ausgewählt hast ist ne andere Frage. Ich hab das selbst einmal so gemacht und hinterher gemerkt dass ich bestimmte Einschlüsse vergessen hatte.

Also ja, Portale als ersten Überblick, aber dann lieber nochmal die Bedingungen lesen oder kurz bei einem unabhängigen Versicherungsberater (nicht Makler!) nachfragen. Die arbeiten gegen Honorar und haben keinen Grund dir was teures zu verkaufen.


Antwort
Lena K.
Beiträge: 5
(@lena_k_1993)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hey Thomas, ich hab mich mit Versicherungen ehrlich gesagt nicht allzu tief beschäftigt, aber ich weiß noch dass meine Eltern beim letzten Wechsel einfach Check24 und Verivox nebeneinander laufen hatten und die Ergebnisse verglichen haben. Was mir dabei aufgefallen ist: die Unterschiede bei den Anbietern sind oft weniger beim Preis als bei den Bedingungen. Manche haben z.B. Elementarschutz gar nicht standardmäßig drin, das muss man explizit dazu buchen.

Bei Unterversicherung hab ich gehört dass man den Gebäudewert wirklich sorgfältig angeben muss, am besten mit dem sogenannten gleitenden Neuwertfaktor. Klingt komplizierter als es ist, die meisten Versicherer haben dafür einen Rechner. Ich würd auf jeden Fall schauen dass Elementarschäden drin sind, gerade bei dem Unwettergedöns der letzten Sommer.


Antwort
Marcus-Richter
Beiträge: 19
(@marcus-richter)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Guter Punkt von Mia. Am Ende kommt's wirklich drauf an was man selber draus macht. Ich persönlich mach bei sowas erstmal ne Liste mit den Leistungen die ich haben will, und dann schau ich was die günstigsten Tarife davon abdecken. Ist ehrlich gesagt nicht so kompliziert wenn man einmal verstanden hat worauf man achten muss.


Antwort
T.Hoffmann56
Beiträge: 20
(@t-hoffmann56)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Da kann ich aus eigener Erfahrung was dazu sagen. Ich hab letztes Jahr meinen Stromvertrag gewechselt und dabei gemerkt dass es immer dasselbe Prinzip ist – man muss die Konditionen wirklich im Detail lesen, nicht nur den Preis anschauen. Bei Versicherungen ist das noch wichtiger.

Bei der Gebäudeversicherung würde ich auf folgendes achten: erstens Elementarschutz unbedingt einschließen, das ist heute eigentlich ein Muss. Zweitens die Absicherung gegen grobe Fahrlässigkeit – viele Standardtarife schließen das aus, bessere Tarife nicht. Drittens der gleitende Neuwert, den Lena angesprochen hat, der ist tatsächlich wichtig damit man im Schadensfall nicht auf einem Teil der Kosten sitzen bleibt.

680 Euro für beides klingt mir ehrlich gesagt nicht übertrieben teuer, kommt natürlich auf Wohnfläche und Baujahr an. Ich würde trotzdem mal gezielt vergleichen, allein schon um zu wissen ob man fair behandelt wird. Gelegentlich bekommt man als Neukunde einfach bessere Konditionen als als Bestandskunde.


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