Moin zusammen,
als ich vor Jahren aus dem Berufsleben ausgestiegen bin, habe ich meine Kfz-Versicherung nicht wirklich überprüft – war einfach bequem, bei der alten Police zu bleiben. Jetzt im September fällt mir auf, dass ich ja eigentlich deutlich weniger fahre als früher. Kein Pendeln mehr zur Arbeit, keine Dienstreisen – ich nutze das Auto hauptsächlich für Besorgungen und gelegentliche Ausflüge.
Ich zahle immer noch in einer Klasse, die für regelmäßige Berufsfahrer berechnet ist. Das macht doch keinen Sinn mehr, oder? Gibt es spezialisierte Tarife für Rentner mit geringer Laufleistung? Und wie ist das eigentlich mit der Haftpflicht – brauche ich da im Rentenalter noch die gleiche Deckungssumme?
Vielleicht sind hier ja auch andere Pensionäre, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Worauf sollte ich beim Wechsel besonders achten? Gibt es da typische Fallen, in die man als Rentner tappt?
Danke für eure Tipps!
Hallo H.Zimmermann,
glückwunsch zum wohlverdienten Ruhestand! Du hast absolut recht, dass sich hier ein Wechsel lohnen kann. Viele Versicherer bieten mittlerweile explizit Tarife für Senioren an, die mit niedrigerer Jahresfahrleistung kalkulieren – das reduziert die Prämie oft deutlich.
Bei der Haftpflicht würde ich persönlich nicht sparen wollen. Gerade als Hausbesitzer oder wenn man noch vermögensrelevante Dinge hat, sollte die Deckungssumme mindestens 10 Millionen sein – im Privatbereich völlig ausreichend und kostet nicht mehr als 5 Millionen. Entscheidend ist aber: Mach einen ehrlichen Wechsel zu einem Tarif, der deine tatsächliche Fahrleistung abbildet. Versicherer belohnen das in der Regel mit besseren Konditionen.
Mein Tipp: Vergleichsportale nutzen, aber auch mal direkt bei den großen Versicherern anrufen und fragen, ob es Seniorentarife gibt. Manche bewerben die online gar nicht prominent. Kündigungsfrist prüfen – September/Oktober ist noch guter Zeitpunkt für einen Jahreswechsel.
Viel Erfolg dabei!