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Pflichtversicherungen für Unternehmer – was ist wirklich gesetzlich vorgeschrieben?

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Claudia H.
Beiträge: 13
(@c-hartmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kurze Anmerkung noch: Vergiss nicht, dass wenn du irgendwann Mitarbeiter einstellst, sofort weitere Pflichten dazukommen (Unfallversicherung über die BG, Sozialabgaben usw.). Solange du alleine arbeitest, ist es überschaubarer. Ich hab mich damals viel auf die Seiten der IHK und des DIHK gestützt, die haben gute Checklisten für Gründer. ETF-Sparplan mit 30 nach Babypause - welche Strategie für Altersvorsorge? – ich kenn das Thema Finanzen strukturieren von einem anderen Thread hier, aber bei Unternehmensgründung ist das Versicherungsthema wirklich ein eigenes Kapitel.


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Markus-Dreher70
Beiträge: 4
(@markus-dreher70)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich kenn das Thema ein bisschen aus meiner eigenen Erfahrung mit nebenberuflichen Sachen online. Pflicht ist wirklich vor allem die Krankenversicherung, alles andere ist situationsabhängig. Aber ich würd mal sagen: Wenn du Dienstleistungen für andere Unternehmen erbringst, verlangen viele Auftraggeber inzwischen sowieso eine Betriebshaftpflicht als Voraussetzung für den Auftrag. Das ist dann zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber faktisch trotzdem Pflicht wenn du arbeiten willst. Hab ich selbst so erlebt. Also am besten früh klären was deine potenziellen Kunden erwarten.


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Thomas-Keller
Beiträge: 17
(@thomas-keller)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, ich hab das damals auch mühsam zusammengesucht. Also das, was wirklich gesetzlich Pflicht ist, ist überschaubar:

1. Krankenversicherung – ja, absolute Pflicht, da gibt es keine Ausnahme. Entweder gesetzlich (freiwillig weiterversichern) oder privat.
2. Rentenversicherungspflicht – je nach Tätigkeit kann die auch für Selbständige gelten, z.B. bei Lehrern, Pflegekräften, Künstlern (Künstlersozialkasse). Bei klassischen Dienstleistern ohne Angestellte oft auch als Scheinselbständigkeits-Thema relevant.
3. Berufsgenossenschaft – ja, grundsätzlich gilt eine Meldepflicht für fast alle Gewerbetreibenden, auch ohne Mitarbeiter. Ob du Beiträge zahlst hängt von der BG und deinem Umsatz ab, aber anmelden musst du dich.

Alles andere wie Haftpflicht, Berufsunfähigkeit usw. ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber je nach Branche trotzdem kaum wegzudenken. Für Dienstleister würde ich zumindest die Betriebshaftpflicht nicht lange aufschieben. Ein Fehler beim Kunden kann teuer werden.


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