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Pflichtversicherungen für Unternehmer – was ist wirklich gesetzlich vorgeschrieben?

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MartinKrauss
Beiträge: 1
Themenstarter
(@martinkrauss)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Tagen
[#39]

Hallo zusammen,

ich stehe gerade am Anfang meiner Selbständigkeit und versuche, den Überblick zu behalten was ich versicherungstechnisch wirklich MUSS und was nur empfehlenswert ist. Das ist gar nicht so einfach rauszufinden, weil überall unterschiedliche Aussagen auftauchen.

Ich habe gelesen, dass z.B. die Berufsgenossenschaft für manche Branchen Pflicht ist, aber gilt das für alle? Und wie sieht es mit der Krankenversicherung aus – als Selbständiger bin ich da ja nicht mehr automatisch abgesichert, das ist mir schon klar. Aber was ist noch gesetzlich vorgeschrieben, unabhängig von der Branche?

Mein Geschäft läuft seit ein paar Monaten an, ich bin im Bereich Dienstleistungen tätig (kein Handwerk oder sowas mit körperlichen Risiken). Mitarbeiter habe ich aktuell keine.

Ich frage das jetzt im Juni weil ich über den Sommer die Finanzen und Strukturen meines Unternehmens ordentlich aufstellen will, bevor im Herbst hoffentlich mehr Aufträge reinkommen. Da gehört das Thema Versicherungen für mich unbedingt dazu – will keine bösen Überraschungen erleben.

Freue mich über konkrete Antworten, am besten von Leuten die das selbst durchgemacht haben. Was ist Pflicht, was ist freiwillig aber sinnvoll, und was kann man erstmal weglassen?

Danke schon mal!


2 Antworten
H.Breitmann
Beiträge: 1
(@h-breitmann)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Also ich bin selbst schon etwas länger dabei und muss ehrlich sagen: Die wirklich harten Pflichten sind weniger als viele denken. Krankenversicherung, BG-Anmeldung, und je nach Tätigkeit die Rentenversicherungspflicht prüfen lassen – das war's im Wesentlichen.

Was ich aber aus Erfahrung sagen kann: Die freiwilligen Versicherungen holt man sich oft erst nachdem etwas schiefgegangen ist. Betriebshaftpflicht z.B. ist bei Dienstleistern wirklich keine Luxus-Geschichte. Auch eine Rechtsschutzversicherung für Unternehmer hab ich irgendwann dazugenommen, weil Streit mit Kunden über Rechnungen leider vorkommt.

Du machst das übrigens richtig, das jetzt im Sommer anzugehen bevor der Betrieb richtig anzieht. Ich hab damals alles auf die lange Bank geschoben und das war keine gute Idee. Lass dich am besten auch kurz von einem Steuerberater oder der IHK beraten – die meisten bieten für Existenzgründer kostenlose Erstberatungen an.


Antwort
TobiasK34
Beiträge: 3
(@tobiask34)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Ich bin zwar kein Unternehmer, aber mein Bruder ist seit Jahren selbständig und der hat mir mal erklärt: Die KV ist wirklich das Einzige wo man gar nicht drumrum kommt. Alles andere hängt sehr vom Einzelfall ab. Er hat z.B. lange ohne Berufshaftpflicht gearbeitet und das irgendwann bereut als ein Kunde Schadenersatz wollte 😅


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