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PKV Risikoaufschlag bei Diabetes - wie hoch wird es wirklich?

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TobiasK
Beiträge: 4
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(@tobiask)
Active Member
Beigetreten: Vor 21 Stunden
[#5]

Hi zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiv mit einem Wechsel zur PKV und bin dabei auf ein Problem gestoßen. Bei der Gesundheitsprüfung muss ich einen Diabetes Typ 1 angeben, den ich seit 10 Jahren habe. Ist gut eingestellt, HbA1c liegt konstant um 6,8%.

Jetzt wollen die Versicherer alle einen Risikoaufschlag - aber die Bandbreite ist echt krass. Von 30% bis 150% Aufschlag hab ich alles gehört. Ein Makler meinte sogar, manche nehmen mich gar nicht erst.

Kann mir jemand aus eigener Erfahrung sagen, womit ich realistisch rechnen muss? Hab schon überlegt, ob ich bis nach dem Urlaub warte und dann nochmal mit besseren Werten antrete - aber ehrlich gesagt will ich das Thema vor der heißen Sommermonate abschließen. Die Klimaanlage im Büro läuft ja auch schon auf Hochtouren und ich will nicht noch länger in der gesetzlichen hängen bleiben.

Gibt es Versicherer, die bei gut eingestelltem Diabetes moderater kalkulieren? Oder sollte ich wirklich erstmal versuchen, den HbA1c noch weiter zu drücken?

Danke für eure Hilfe!


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1 Antwort
H.Zimmermann
Beiträge: 4
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(@h-zimmermann)
Active Member
Beigetreten: Vor 5 Tagen

Hallo!

Als pensionierter Ingenieur kann ich dir zwar keine direkten Erfahrungen mit Diabetes und PKV mitteilen, aber ich kenne das Problem mit Risikoaufschlägen aus anderen Bereichen.

Mein Schwager hatte vor ein paar Jahren eine ähnliche Situation - allerdings mit einer anderen Vorerkrankung. Was ihm geholfen hat: Er hat sich nicht nur auf einen Makler verlassen, sondern parallel selbst bei mehreren Versicherern angefragt. Die Unterschiede waren wirklich beträchtlich, ähnlich wie du es beschreibst.

Ein HbA1c von 6,8% ist meines Wissens nach doch schon ganz ordentlich. Ob es sich lohnt zu warten für vielleicht 0,1-0,2 Punkte weniger? Schwer zu sagen. Du könntest ja mal bei 2-3 Versicherern konkret nachfragen, was bei deinem aktuellen Wert rauskommt.

Tipp von mir: Lass dir die Entscheidungsgrundlagen schriftlich geben. Bei technischen Problemen im Job hab ich auch immer alles dokumentiert - hilft beim Verhandeln. Und falls ein Versicherer ablehnt, heißt das nicht, dass alle anderen das auch machen.

Viel Erfolg!


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