Seite wählen

Hitzeprobleme in de...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Hitzeprobleme in der Wohnung - was zahlt die Krankenversicherung?

4 Beiträge
4 Benutzer
0 Reactions
27 Ansichten
WalterHoffmann
Beiträge: 14
Themenstarter
(@walterhoffmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#2]

Hallo zusammen,

ich bin 68 Jahre alt und habe ein Problem mit der Hitze in meiner Dachgeschosswohnung. Seit Jahren wird es hier im Sommer unerträglich heiß, oft über 35 Grad. Mein Arzt hat mir geraten, etwas gegen die Hitze zu unternehmen, da ich Bluthochdruck habe und die Hitze meinen Kreislauf sehr belastet.

Nun meine Frage: Kann ich eine Klimaanlage oder wenigstens einen vernünftigen Ventilator über die Krankenversicherung abrechnen? Ich bin bei der AOK versichert. Der Arzt könnte mir sicher ein Attest ausstellen, dass die Hitze gesundheitsschädlich für mich ist.

Alternativ denke ich auch über Rollläden oder andere Schutzmaßnahmen nach. Aber eine richtige Kühlung wäre natürlich am besten. Hat jemand von euch Erfahrungen damit gemacht? Was wird übernommen und was nicht?

Vielen Dank für eure Hilfe!


3 Antworten
GameTech_89
Beiträge: 19
(@gametech_89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Moin!

Also ich würde erstmal bei der AOK direkt nachfragen. Manchmal gibt's auch Zuschüsse über andere Wege - zum Beispiel Pflegekasse wenn du 'ne Pflegestufe hast, oder Wohngeld-Stelle für energetische Maßnahmen.

Bei dem Bluthochdruck könnte auch ein Dekubitus-Ventilator als "medizinisches Hilfsmittel" durchgehen - die sind speziell für Pflegebedürftige entwickelt aber eigentlich nur große Ventilatoren. Frag mal deinen Hausarzt ob er sowas verschreiben kann.


Antwort
TechMartin_87
Beiträge: 13
(@techmartin_87)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hi Walter,

kann MarkusH nur zustimmen - Klimaanlagen sind quasi nie drin bei der KV. Hab aber 'nen Tipp: Schau mal nach Verdunstungskühlern! Die sind viel günstiger als richtige Klimaanlagen und können trotzdem 5-8 Grad Unterschied machen. Kostet so um die 200-300 Euro für ein gutes Gerät.

Und für tagsüber: Fenster zu, Rollläden runter. Erst abends wieder lüften wenn's draußen kühler wird. Das bringt schon richtig viel.


Antwort
MarkusH
Beiträge: 13
(@markush)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Walter,

das ist leider ein schwieriges Thema. Klimaanlagen werden von den Krankenkassen normalerweise nicht übernommen, auch nicht bei gesundheitlichen Problemen. Ich hatte mal einen ähnlichen Fall bei Klimaanlagen-Versicherung für Büroräume diskutiert - da ging es zwar um andere Aspekte, aber das Thema Kostenübernahme kam auch auf.

Was eventuell funktionieren könnte: Spezielle medizinische Geräte zur Raumkühlung, aber die sind sehr teuer und brauchen ein ausführliches Gutachten. Bei Bluthochdruck wäre es einen Versuch wert, das mal bei der AOK anzufragen. Lass dir auf jeden Fall ein ärztliches Attest ausstellen, das die gesundheitliche Notwendigkeit belegt.

Sonnenschutz wie Rollläden oder reflektierende Folien sind günstiger und helfen oft schon sehr viel.


Antwort
Teilen: