Hallo zusammen,
ich bin seit über 15 Jahren selbstständig tätig und habe mich damals bewusst für die private Krankenversicherung entschieden. Anfangs war das finanziell sehr attraktiv – guter Schutz, überschaubare Beiträge, schnelle Facharzttermine. Kein Vergleich mit meiner damaligen gesetzlichen Kasse.
Jetzt, mit Mitte 50, merke ich aber zunehmend, dass die Beiträge in Schritten steigen, die ich so nicht erwartet hatte. Dieses Jahr wieder knapp 7% rauf. Ich zahle inzwischen über 700 Euro monatlich – allein für mich, ohne Zusatzbausteine. Meine Frau ist separat versichert.
Meine konkrete Frage: Wie habt ihr das langfristig geplant? Gibt es realistische Strategien, um im Alter nicht komplett überfordert zu sein? Ich habe von Alterungsrückstellungen gehört, aber wie verlässlich ist das eigentlich in der Praxis?
Außerdem überlege ich, ob ein Tarifwechsel innerhalb der PKV sinnvoll wäre – ohne dabei wichtige Leistungen zu opfern. Hat jemand damit Erfahrung, speziell als Selbstständiger ohne Arbeitgeberzuschuss?
Bin für jeden konkreten Tipp dankbar, gerne auch Empfehlungen für unabhängige Berater. Von Maklern, die Provision verdienen, halte ich mich lieber fern.
Ich bin ehrlich gesagt nicht vom Fach, aber 700 Euro im Monat nur für eine Person – das klingt schon heftig. Ich hab mich zuletzt mehr mit Gebäudeversicherungen beschäftigt (komplett anderes Thema ich weiß 😅), aber so generell: Lasst euch wirklich nicht von Maklern beraten die Provision kassieren. Das hat mir mal jemand gesagt und ich glaub das gilt in fast allen Versicherungsbereichen.