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Festanstellung aufgeben für Freelance – finanziell wirklich sinnvoll?

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Kritiker_73
Beiträge: 9
Themenstarter
(@kritiker_73)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#15]

Hallo zusammen,

ich überlege schon eine Weile, ob ich den Sprung in die Selbstständigkeit als Freelancer wagen soll. Bin aktuell seit Jahren fest angestellt, Vollzeit, und komme auf ein solides Gehalt. Auf dem Papier klingt Freelancing immer verlockend – man hört ja ständig von Stundensätzen, die das Dreifache vom Festgehalt sein sollen.

Aber wenn ich anfange das wirklich durchzurechnen, wird mir ehrlich gesagt etwas mulmig. Was ist mit Krankenversicherung? Als Angestellter zahlt der AG ja die Hälfte, als Freelancer muss man das komplett selbst stemmen. Dann Rentenversicherung – tue ich da nichts, stehe ich später mit fast nichts da. Urlaub, Krankentage, Feiertage – alles unbezahlt. Auftragsflauten miteinkalkulieren. Steuervorauszahlungen, Buchführung, ggf. Steuerberater...

Ich frage mich: Wie hoch muss der Stundensatz realistischerweise sein, damit unterm Strich tatsächlich MEHR rauskommt als in der Festanstellung? Gibt es irgendeine Faustformel dafür?

Und habt ihr Erfahrungen gemacht, was Leute oft unterschätzen beim Wechsel? Gerade jetzt im Sommer denke ich viel drüber nach, weil die Auftragslage in meiner Branche gerade eigentlich gut aussieht – aber ob das im Winter noch so ist, wer weiß.

Freue mich über ehrliche Einschätzungen, nicht nur das übliche 'mach es einfach'-Gerede.


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