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Buchhaltung selbst machen oder doch Steuerberater nehmen?

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VitalNet_Felix
Beiträge: 1
Themenstarter
(@vitalnet_felix)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#21]

Hallo zusammen,

ich mache mich gerade so langsam mit meinem kleinen Online-Projekt selbstständig und stehe jetzt vor der Frage, die ich schon eine Weile vor mir herschiebe: Buchhaltung selbst machen oder direkt einen Steuerberater beauftragen?

Ich bin kein kompletter Anfänger, hab schon ein bisschen mit Excel rumgespielt und kenne die Grundbegriffe. Aber je mehr ich mich einlese, desto mehr merke ich, dass da ganz schön viel dranhängt – EÜR, Umsatzsteuervoranmeldungen, Betriebsausgaben richtig erfassen usw. Das klingt erstmal machbar, aber ich will keinen teuren Fehler riskieren.

Andererseits: Steuerberater kostet ja auch Geld, und gerade am Anfang laufen die Einnahmen noch überschaubar. Ich hab gelesen, dass man für einen Jahresabschluss beim Berater schnell 800 bis 1500 Euro oder mehr einplanen muss – das ist für mich im ersten Jahr eigentlich schmerzhaft.

Gibt es vielleicht einen Mittelweg? Irgendwelche Software, die das halbwegs vereinfacht, und man macht die laufende Buchhaltung selbst, lässt aber den Jahresabschluss vom Profi machen?

Wie handhabt ihr das bei euch? Macht ihr alles selbst, oder ist der Steuerberater für euch unverzichtbar? Und falls ihr Software nutzt – welche empfehlt ihr? Ich bin für jeden Tipp dankbar, es ist ja gerade Hochsommer und mein Kopf dreht schon ein bisschen durch von der Hitze und dem ganzen Papierkram 😅

Danke schon mal!


1 Antwort
Sabine71
Beiträge: 4
(@sabine71)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Also ich kenn das Thema eher aus der Perspektive von jemandem, der für andere administrativ tätig war, aber das Grundprinzip ist immer gleich: Am Anfang unterschätzt man den Zeitaufwand massiv. Buchhaltung klingt simpel, bis man das erste Mal merkt, dass man Belege von Januar nicht mehr findet oder die Voranmeldungsfrist verschlafen hat.

Was C.Hartmann sagt stimmt – die Kombination Software + Berater nur für den Abschluss ist ein guter Kompromiss. Ich würde noch ergänzen: Schau dir unbedingt an, ob du unter die Kleinunternehmerregelung fällst. Wenn dein Umsatz im ersten Jahr unter 25.000 Euro bleibt (die Grenze wurde ja 2025 angehoben), sparst du dir die ganzen Umsatzsteuervoranmeldungen komplett. Das vereinfacht alles erheblich.

Und ja, bei der Hitze gerade noch Steuerkram wälzen ist wirklich nicht schön 😄 Ich hab diese Woche auch schon mehr Zeit mit Fensterläden schließen verbracht als mit irgendwas produktivem.


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