Hey zusammen,
ich bewerbe mich gerade auf einige komplett remote ausgeschriebene Stellen und merke, dass ich irgendwie nicht weiß, ob ich das Anschreiben anders angehen soll als bei normalen Stellen. Bei klassischen Jobs schreibt man ja, dass man gut ins Team passt, motiviert ist usw. – aber bei Remote hab ich das Gefühl, dass da andere Dinge zählen.
Soll ich im Anschreiben aktiv erwähnen, dass ich schon remote gearbeitet hab (hab ich, aber nur projektweise)? Oder lieber auf konkrete Tools eingehen, die ich kenne – also Slack, Notion, Jira, das übliche Zeug? Und wie zeigt man eigentlich glaubwürdig, dass man selbstständig arbeiten kann, ohne dass es nach leerer Floskel klingt?
Das andere Thema ist das Interview selbst. Remote-Vorstellungsgespräche laufen ja meistens auch remote – und ich hab gehört, dass da oft genauer auf Setup und Hintergrund geachtet wird. Stimmt das? Sollte ich meinen Hintergrund professionell gestalten oder ist das Übertreiben?
Und noch was: Hat jemand Erfahrung damit, wie man in solchen Interviews Verfügbarkeit oder Zeitzonenflexibilität anspricht, ohne gleich zu viel zu versprechen?
Freue mich über jeden Tipp, besonders von Leuten die das schon durchgemacht haben.