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Welcher Trainingsplan ist realistisch für jemanden mit Büro-Rücken?

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M.Hoffmann
Beiträge: 2
Themenstarter
(@m-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#23]

Hallo zusammen,

ich weiß nicht ob ich hier im richtigen Unterforum bin, aber ich versuchs mal. Ich bin 42, seit über 15 Jahren im Büro tätig und mein Körper merkt das mittlerweile deutlich – Rückenprobleme, wenig Ausdauer, Bauch der sich hartnäckig hält. Vor Jahren hab ich mal regelmäßig Sport gemacht, aber das ist wirklich ewig her.

Jetzt ist Sommer, irgendwie mehr Motivation als sonst, und ich hab mir vorgenommen das endlich anzugehen. Mein Problem: Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Die meisten Trainingspläne die ich online finde sind entweder für absolute Anfänger gedacht (gefühlt zu simpel) oder setzen eine Grundfitness voraus die ich nicht mehr habe. Dazwischen gibts kaum was.

Konkret: Hat jemand Erfahrung mit einem strukturierten Einstiegsplan der speziell auf Leute ausgerichtet ist die lange Sitzarbeit gemacht haben? Also mit Fokus auf Rücken, Haltung, und trotzdem etwas Aufbau? Bin ich mit 3x pro Woche realistisch oder sollte ich weniger starten?

Fitnessstudio-Mitgliedschaft hab ich noch nicht – wäre das sinnvoll oder komme ich erstmal ohne aus?

Freue mich über konkrete Tipps aus eigener Erfahrung, nicht nur copy-paste aus irgendwelchen Fitness-Blogs.

Danke schonmal!


5 Antworten
MarcusVoigt
Beiträge: 3
(@marcusvoigt)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage, ich kenn das Problem aus meinem Umfeld. Ich selbst sitze auch viele Stunden täglich vor Bildschirmen und hab mir das irgendwann systematisch angeschaut.

Mein Tipp: Fang mit Mobility-Arbeit an bevor du überhaupt ans eigentliche Training denkst. Gerade bei langer Büroarbeit sind Hüftbeuger verkürzt, Brustwirbelsäule eingeschränkt, und wenn du dann direkt Gewichte anfasst oder Liegestütze machst baut sich das auf einer schiefen Basis auf. Das rächt sich.

Es gibt Apps die Mobility-Routinen mit Kraft kombinieren – ich hab selbst FitBod und Gymondo ausprobiert, beide haben Einsteiger-Pfade. FitBod passt sich recht gut an das vorhandene Equipment an, das fand ich praktisch. 3x pro Woche ist absolut realistisch als Start, würde aber eher 45 Minuten pro Einheit anpeilen als zu lang zu planen.

Studio-Frage: Für Haltungsarbeit würde ich mittelfristig schon eins empfehlen, allein wegen der Geräte für den Rücken. Aber erstmal 4-6 Wochen ohne zu starten macht Sinn um zu sehen ob die Motivation trägt.


Antwort
Wolfgang87
Beiträge: 6
(@wolfgang87)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

3x pro Woche ist gut, nicht mehr am Anfang. Und kauf dir erstmal keine teure Ausrüstung – ich hab schon zu viele Leute gesehen die sich beim ersten Anlauf komplett ausrüsten und nach 6 Wochen ist alles verstaubt. Erst Gewohnheit aufbauen, dann investieren.


Antwort
Lisa M.
Beiträge: 7
(@lisa_92)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin selbst gerade dabei meine Fitness für eine längere Reise aufzubauen, also quasi ähnliche Ausgangslage – lange nicht systematisch trainiert. Was ich gemerkt hab: Körpergewichtsübungen sind am Anfang total unterschätzt. Liegestütze, Squats, Planks – klingt langweilig aber nach zwei Wochen merkst du wie viel sich tut wenn du es konsequent machst.

Studio brauchst du erstmal nicht, ehrlich gesagt.


Antwort
Markus B.
Beiträge: 18
(@digitalstack42)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich bin zwar kein Fitness-Experte, aber ich hab das vor ca. 2 Jahren ähnlich durchgezogen nach einer langen Schreibtischphase. Was mir geholfen hat war ein ganz simpler Ansatz: erstmal nur 3 Übungen täglich, konsequent. Kein Plan-Overload.

Was ich dir ans Herz legen würde – schau dir YouTube-Kanäle mit echten Physiotherapeuten an, nicht irgendwelche Influencer. Für Büro-Rücken gibt es spezifische Übungsfolgen die wirklich was bringen. Das lässt sich super digital tracken, ich hab das damals in einer simplen Tabelle geführt.

Zur Studiosfrage: Ich würde tatsächlich skeptisch sein ob ein Abo in den ersten Wochen sinnvoll ist. Du weißt noch nicht wie du auf regelmäßiges Training reagierst, und Verträge laufen meist 12 Monate. Da lieber flexibel bleiben, viele Studios bieten Monatsmitgliedschaften an – die kosten zwar mehr pro Monat, aber du gehst kein Risiko ein.

Hab hier mal was zum Thema Vertragsübergänge und Versicherungen gepostet, das ist zwar ein anderer Kontext, aber das Prinzip 'erstmal flexibel bleiben' gilt öfter: Versicherungsschutz im Übergang: Was fällt weg, was muss ich neu abschließen?


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