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Sprachassistenten und Datenschutz: Was passiert wirklich mit unseren Aufnahmen?

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KlausHartmann38
Beiträge: 1
Themenstarter
(@klaushartmann38)
New Member
Beigetreten: Vor 10 Stunden
[#43]

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit intensiver mit dem Thema Sprachassistenten – konkret Alexa, aber auch Google Assistant und Siri. Was mich dabei umtreibt, ist weniger die technische Funktionsweise als das, was mit den Sprachaufnahmen tatsächlich passiert, nachdem sie an die Serverfarmen der Konzerne übermittelt wurden.

Amazon hat in den letzten Jahren mehrfach eingeräumt, dass Mitarbeiter Aufnahmen manuell abhören – angeblich nur zur Qualitätssicherung. Ähnliches gilt für Apple und Google. Die offiziellen Datenschutzerklärungen sind dabei so formuliert, dass man als Normalverbraucher kaum nachvollziehen kann, wie lange Daten gespeichert werden, wer Zugriff hat und ob diese Daten letztlich für Werbe- oder andere Profile genutzt werden.

Dazu kommt: Mir ist nicht klar, ob und wie gut die lokale Verarbeitung, die inzwischen einige Geräte anbieten, wirklich greift. Ist das ein echter Datenschutzfortschritt oder Marketingversprechen?

Ich frage das nicht naiv – ich lese die Datenschutz-Grundverordnung und schaue mir verfügbare Studien an. Aber ich habe das Gefühl, dass selbst gut informierte Nutzer hier im Dunkeln tappen. Hat jemand konkrete Erkenntnisse, Quellen oder eigene Tests dazu? Gerne auch technische Einblicke, was im Netzwerkverkehr tatsächlich zu beobachten ist.


1 Antwort
ClaudiaK
Beiträge: 20
(@claudiak)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Das ist ein Thema, das mich auch beschäftigt, obwohl ich technisch ehrlich gesagt nicht so tief drin bin wie du. Ich bin gerade dabei, nach meiner langen Pause wieder Fuß zu fassen und merke, wie viel sich verändert hat – auch was solche smarten Geräte angeht. Bei uns zuhause läuft ein Echo, den mein Mann angeschafft hat, und ich hab mich immer ein bisschen unwohl gefühlt dabei, konnte das aber nie richtig begründen.

Was du über das manuelle Abhören schreibst, hat mich schon damals erschreckt als das rauskam. Ich hab danach in den Alexa-Einstellungen die Verlaufsaufnahmen gelöscht und die Einstellung geändert, dass Aufnahmen nicht zur Verbesserung genutzt werden dürfen. Ob das wirklich was bringt... keine Ahnung.

Mich würde tatsächlich interessieren, ob du oder jemand anderes konkret getestet hat was übers Netzwerk läuft. Gerade in Bezug auf Kinder zuhause finde ich das mehr als relevant.


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