Seite wählen

Mit 40 noch umsteig...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Mit 40 noch umsteigen? Von Versicherungsrente zu ETF-Strategie

2 Beiträge
2 Benutzer
1 Reactions
43 Ansichten
Marcus-Bauer
Beiträge: 0
Themenstarter
(@marcus-bauer)
New Member
Beigetreten: Vor 6 Tagen
[#71]

Hey zusammen,

ich bin jetzt 40, gut verdienend und stecke seit ca. 10 Jahren in einer klassischen Lebensversicherung mit Rentencharakter. Der Beitrag läuft sauber jeden Monat ab, aber ehrlich gesagt bin ich mittlerweile unsicher, ob das noch die beste Lösung ist. Die Renditen sind im aktuellen Umfeld einfach nicht berauschend, und ich frag mich, ob ich nicht besser mit ETF-Sparplänen fahre – flexibler und potentiell besser aufgestellt für die nächsten 25 Jahre bis zur Rente.

Ich spare parallel auch schon über eine betriebliche Altersvorsorge, also eine zweite Schicht ist vorhanden. Nur: Macht es Sinn, aus der Versicherung raus zu gehen? Gibt es bei solchen Produkten typische Strafkosten oder Gebühren, wenn man kündigt? Und wie würdet ihr die Sache angehen – einfach weitermachen oder neu bewerten?

Freue mich auf praktische Erfahrungen von euch.


1 Antwort
Markus8978
Beiträge: 6
(@markus8978)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hey Marcus B.,

sehr gute Überlegung! Ich bin zwar eher im Gaming-Bereich zuhause, aber das Thema Altersvorsorge betrifft ja jeden. Zu deiner Frage: Bei klassischen Lebensversicherungen zahlst du beim vorzeitigen Ausstieg oft echt Geld, die nennen das Rückkaufswert – und der liegt häufig deutlich unter deinen bisherigen Einzahlungen, besonders in den ersten Jahren. Das ist die große Falle bei diesen Produkten.

Wenn du die betriebliche Altersvorsorge als Säule zwei hast, könnte es tatsächlich Sinn machen, das zu überdenken. Mit 25 Jahren bis Rente und regelmäßigem Einkommen fahren viele mit ETF-Sparplänen langfristig besser – weniger Gebühren, mehr Transparenz. Aber: Vergleich vorher genau, was dich die Kündigung kostet. Manchmal ist das Schlecht-Rendite-Problem kleiner als gedacht, wenn du die Strafkosten rausrechnest.

Mein Tipp: Hol dir eine unabhängige Beratung, nicht vom Versicherer selbst! Das kostet ein paar Euro, spart dir aber möglicherweise nen Haufen Ärger.

Viel Erfolg dabei!


Antwort
Teilen: