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Kindergeldzeiten & Teilzeit: Wie genau wirkt sich das auf die Rente aus?

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C.Hartmann
Beiträge: 3
Themenstarter
(@c-hartmann)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche
[#21]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei meine Altersvorsorge etwas systematischer anzugehen und stoße dabei auf ein Thema, das mich schon länger beschäftigt. Ich habe zwei Kinder (7 und 10 Jahre alt) und war jeweils ca. 2 Jahre in Elternzeit, danach bin ich in Teilzeit (24h/Woche) weitergegangen. Mein Mann arbeitet Vollzeit.

Jetzt frage ich mich konkret: Wie genau berechnet die Deutsche Rentenversicherung eigentlich die Kindererziehungszeiten? Ich habe gelesen, dass pro Kind 3 Jahre angerechnet werden – aber was heißt das in Euro umgerechnet ungefähr? Und wie stark drückt die jahrelange Teilzeit auf die spätere Rente? Ich will endlich wissen, ob ich überhaupt abschätzen kann, wie groß die Lücke wird.

Ich habe bisher keine private Vorsorge außer einer kleinen betrieblichen Altersvorsorge über meinen Arbeitgeber. ETF-Sparplan oder Riester stand schon öfter im Raum, aber ich bin noch nie wirklich in die Tiefe gegangen.

Vielleicht hat hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder weiß, wie man das vernünftig berechnen kann? Die Deutsche Rentenversicherung bietet ja online-Kontoauszüge an – reicht das als Grundlage oder braucht man da wirklich eine Beratung?

Danke schon mal!


1 Antwort
Thomas_1975
Beiträge: 9
(@thomas_1975)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich schreib das jetzt mal aus einer etwas anderen Perspektive. Ich hab neulich im Homeoffice-Kühlungs-Thread mitgemacht – passt thematisch gar nicht, aber das Thema Finanzen beschäftigt mich gerade allgemein auch mehr.

Meine Frau ist in einer ähnlichen Situation wie du. Was wir konkret gemacht haben: Erstmal den Rentenauszug geholt und mit einem unabhängigen Finanzberater (Honorarbasis, kein Provisionsinteresse) durchgegangen. Das hat ca. 150€ gekostet, war aber wirklich hilfreich weil der uns eine klare Zahl genannt hat – Rentenlücke X Euro, dafür braucht es Y Sparrate.

Was mich bei Riester stört: Die Kosten mancher Verträge fressen die Förderung teilweise wieder auf. Da wirklich auf günstige Anbieter achten wenn man den Weg geht. Die bAV über den Arbeitgeber is aber auf jeden Fall den ersten Blick wert – seit 2019 muss der Arbeitgeber bei Neuverträgen 15% Zuschuss zahlen, das ist geschenktes Geld.

Und ja, Sommer ist vielleicht ne gute Zeit um sowas anzugehen – man hat vor dem Urlaub noch etwas Ruhe und nach dem Urlaub dann hoffentlich klaren Kopf für konkrete Schritte 😄


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