Hallo zusammen,
ich stehe gerade vor einer interessanten Entscheidung und würde gerne eure Erfahrungen hören. Nach knapp 6 Jahren in meinem jetzigen Job habe ich ein Angebot bekommen, das ein deutlich höheres Gehalt mit sich bringt – wir reden von etwa 35% mehr. Klingt super, aber ich mache mir Gedanken, wie ich das finanziell klug angehe.
Bisher habe ich relativ konservativ gespart und kümmere mich intensiv um meine Altersvorsorge und Versicherungen. Mit dem neuen Gehalt könnte ich deutlich mehr in ETFs und Rücklagen investieren. Aber ich bin auch unsicher: Sollte ich erst einen Notfallfonds aufbauen, bevor ich aggressiver investiere? Und wie ändert sich das bei Krankenversicherung und Co., wenn ich den Job wechsle?
Die neue Stelle ist auch relativ sicher – established Company, kein Startup-Risiko. Aber ich kenne den Arbeitsalltag dort noch nicht wirklich. Hat von euch schon mal jemand einen größeren Gehaltssprung mitgemacht und kann berichten, wie ihr das angegangen seid?
Freue mich auf eure Tipps!
Glückwunsch zur Offer, Markus! Das ist ja ne ordentliche Steigerung. Meine Erfahrung: Bei so einem Sprung würde ich die erste Zeit wirklich etwas konservativer fahren – nicht weil die 35% unrealistisch wären, sondern um ein Gefühl für die neue Position zu bekommen. Vielleicht die ersten 2-3 Monate abwarten, wie sich der neue Job anfühlt, ob die Work-Life-Balance stimmt.
Zum Notfallfonds: Ja, unbedingt! Ich würde 3-4 Monatsgehälter auf der hohen Kante haben, bevor du zu aggressiv in ETFs gehst. Dann bist du mental auch entspannter. Bei der Krankenversicherung – je nachdem ob du Angestellter bleibst oder freelancest – solltest du das eh mit der Betriebsrätin klären. Bei Altersvorsorge: Neue Arbeitgeber haben oft andere Pensionskassen-Angebote, schau dir das genau an bevor du was abschließt.