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[Gelöst] Bewerbung nach langer Karrierepause - welche Strategie als Pensionär?

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H.Bergmann
Beiträge: 1
Themenstarter
(@h-bergmann)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#75]

Hallo zusammen,

ich bin H.Bergmann, 30 Jahre als IT-Admin tätig gewesen und jetzt in Pension. Klingt seltsam, aber ich bin eigentlich nicht arbeitslos und trotzdem auf der Suche - allerdings eher nach einer sinnvollen Teilzeittätigkeit, um mich noch nicht völlig aus dem Berufsleben verabschieden zu müssen.

Mein Problem: Die klassischen Bewerbungsunterlagen sind bei mir total veraltet. Der letzte formale Lebenslauf ist Jahre her, und ich frag mich, wie man sowas heute angeht. Brauche ich auf meinen Altersstand hinweisen? Macht es Sinn, bei Bewerbungen klar zu machen, dass ich nur 15-20 Stunden die Woche verfügbar bin?

Die IT hat sich natürlich wahnsinnig weiterentwickelt - aktuelle Programmiersprachen, Cloud-Zeug, all das. Ich bin noch fit und lerne gerne (zocke auch noch regelmäßig MMORPGs, daher ist der digitale Kopf nicht eingerostet), aber wie verkaufe ich das? Wie sage ich potenziellen Arbeitgebern, dass mein Know-how teilweise 10 Jahre zurückliegt, ohne als ewiger Lernfall zu wirken?

Wäre sehr dankbar für echte Erfahrungen, vor allem von anderen, die nicht mehr im klassischen Karriere-Modus sind.


4 Antworten
M.Hoffmann
Beiträge: 2
(@m-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

M.Hoffmann hier - ich kenne das Problem aus einer anderen Ecke. Bei mir geht es eher darum, nach 15 Jahren Büroarbeit wieder Struktur aufzubauen und gleichzeitig nicht bei Null anzufangen. Mein Tipp: Vergiss den klassischen Lebenslauf mit allen Jahreszahlen. Schreib stattdessen ein kurzes, knackiges Profil, das deine Kernkompetenz und deine aktuelle Verfügbarkeit ins Zentrum stellt. Bei mir im anderen Thread habe ich beschrieben, wie ich mir ein Sicherheitsnetz aufgebaut habe - auch da war die Neubewertung der eigenen Fähigkeiten zentral. Arbeitgeber für Teilzeitstellen sind oft flexibler, als du denkst. Sei einfach ehrlich und konstruktiv.


Antwort
HelmutS
Beiträge: 34
(@helmuts)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Sehr gute Frage! HelmutS hier - auch im Ruhestand und kann das nachvollziehen. Kleiner Hinweis aus meiner Ecke: Schau auch auf Betriebe und Unternehmen, nicht nur auf große Konzerne. Mittelständ und Handwerk suchen oft gezielt nach erfahrenen Leuten für Teilzeitstellen oder Projektarbeit, weniger starre Strukturen.


Antwort
Lisa M.
Beiträge: 7
(@lisa_92)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Hi H.Bergmann, Lisa M. hier - bin zwar in der Backpacking-Vorbereitungsphase, aber dein Thema mit Vorbereitung und neuem Einstieg interessiert mich trotzdem. Was ich mitgenommen habe: Vorbereitung ist alles. Such dir gezielt zwei, drei aktuelle Technologien aus, die zu deinem alten Kern passen, mach online einen Kurs (kostenlos oder günstig), und dann erwähn das in Anschreiben. Zeigt Initiative und nicht Angst vor Veränderung.


Antwort
Thomas K.
Beiträge: 17
(@pixelpulse_health)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Thomas K. hier - als jemand, der sich viel mit Setup und Effizienz beschäftigt, würde ich dir raten: Macht euch einen LinkedIn-Profil, nicht zu ausschweifend, aber präsent. Und: Je älter die Bewerbungsunterlagen, desto wichtiger ist es, dass du zeigst, dass du dich nicht in 2010 verlaufen hast. Ein Mini-Projekt im aktuellen Stack oder ein Online-Kurs abgeschlossen - sowas hilft. Zur Altersgerecht-Frage: Würde ich nicht proaktiv erwähnen. Lass es von selbst sichtbar werden, wenn es passt. Arbeitgeber sind da heute deutlich offener als früher, und gerade Teilzeitstellen für erfahrene Leute sind wertvoll.


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