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Smartphone immer dabei – wie kommt ihr zur Ruhe ohne es wegzusperren?

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Renate-Hoffmann
Beiträge: 4
Themenstarter
(@renate-hoffmann)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#6]

Hallo zusammen! Ich bin nach längerer Pause wieder hier und freue mich, dass es das Forum noch gibt – und so aktiv ist wie früher!

Ich muss aber mal ein Thema ansprechen, das mich gerade wirklich beschäftigt. Ich plane im Herbst eine längere Reise nach Südostasien und merke, dass ich vorher dringend lernen muss, besser mit meinem Smartphone umzugehen. Im Moment bin ich quasi rund um die Uhr dran – morgens als erstes schauen, abends als letztes. Nachrichten, Mails, Messenger... das hört einfach nicht auf.

Jetzt, wo der Sommer angefangen hat und ich eigentlich im Garten sitzen und entspannen könnte, sitze ich stattdessen mit dem Handy in der Hand und frage mich hinterher, wo die Zeit geblieben ist. Das ist doch kein Zustand!

Ich will nicht komplett aufs Smartphone verzichten – das geht ja auch gar nicht, gerade bei einer Reise braucht man es ja für Navigation, Übersetzungen und so. Aber ich möchte wieder das Gefühl haben, dass ICH bestimme, wann ich draufschaue, und nicht das Gerät.

Hat jemand praktische Erfahrungen damit gesammelt? Nicht irgendwelche Apps (die verleiten ja schon wieder zum Draufschauen), sondern eher Alltagsgewohnheiten oder Routinen, die wirklich geholfen haben? Bin für jeden Tipp dankbar!


1 Antwort
ClaudiaK
Beiträge: 30
(@claudiak)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Oh, das kenne ich so gut! Nach meiner langen Pause habe ich gemerkt, dass ich das Smartphone irgendwie als Verbindung zur Welt benutze – also auch wenn gar nichts Wichtiges kommt, scrollt man halt so.

Was mir wirklich geholfen hat: Ich lade es abends in der Küche auf, nicht mehr im Schlafzimmer. Das klingt banal, aber morgens greife ich nicht mehr als erstes danach. Stattdessen erstmal Kaffee, in Ruhe, ohne Bildschirm.

Und ich hab mir feste Zeiten überlegt, wo ich reinschaue – so zweimal am Vormittag, einmal mittags. Dazwischen bleibt es in der Tasche. Am Anfang war das komisch, fast unruhig, aber das legt sich.

Für deine Reise wäre das eigentlich ideal zum Üben – du hast ja eh andere Eindrücke, die ablenken. Vielleicht hilft dir die Reisevorbereitung sogar als Motivation, das jetzt schon anzugehen? Bei mir hat ein klarer Grund immer besser funktioniert als abstrakte Vorsätze.


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