Hallo zusammen!
Nach gefĂŒhlten Ewigkeiten bin ich wieder hier im Forum - mein letzter Post war wohl 2011 oder so 😅 Damals war ich noch regelmĂ€Ăig im Fitnessstudio, aber dann kam das Leben dazwischen: Job, Familie, die ĂŒblichen Geschichten halt.
Jetzt mit 46 möchte ich wieder anfangen und bin total ĂŒberfordert von dem ganzen neuen Zeug. FrĂŒher war es einfach: Krafttraining 3x die Woche, bisschen Cardio, fertig. Jetzt lese ich ĂŒberall von Functional Training, HIIT, Crossfit, Calisthenics und weiĂ nicht was noch alles.
Mein Ziel ist erstmal wieder fit zu werden fĂŒr den Sommer - wir fahren im August nach Kroatien und ich möchte nicht komplett auĂer Puste sein beim Schnorcheln. AuĂerdem drĂŒcken die 10 Kilo extra ziemlich auf die Knie.
Was wĂŒrdet ihr jemandem in meiner Situation empfehlen? Sollte ich erstmal wieder klassisch ins Fitnessstudio oder sind diese neuen Trainingsmethoden wirklich besser? Und wie sieht's mit der ErnĂ€hrung aus - ist Low Carb immer noch der heiĂe ScheiĂ oder gibt's da auch was Neues?
Danke schonmal fĂŒr eure Tipps!
Hey, willkommen zurĂŒck!
Kann dich gut verstehen - als SelbststĂ€ndiger kenne ich das Problem mit der Zeit nur zu gut. Bei mir war's Ă€hnlich, nach Jahren der BĂŒroarbeit war ich auch erstmal ĂŒberfordert von all den neuen Trends.
Mein Tipp: Lass dich nicht von dem Marketing-Gedöns verwirren. Das meiste ist alter Wein in neuen SchlĂ€uchen. Functional Training gab's frĂŒher auch schon, hieĂ nur anders. HIIT ist im Grunde nur Intervalltraining mit neuem Namen.
FĂŒr den Wiedereinstieg wĂŒrde ich bei dem bleiben, was du kennst - klassisches Krafttraining funktioniert immer noch. Vielleicht ergĂ€nzt um etwas mehr Beweglichkeit, da werden wir in dem Alter alle steifer 😉
Bei der ErnÀhrung ist meine Erfahrung: Weniger essen hilft mehr als irgendwelche DiÀt-Trends. Low Carb, Keto, Intervallfasten - alles nur verschiedene Wege um ein Kaloriendefizit zu erreichen. Such dir was aus, womit du langfristig leben kannst.
FĂŒr Kroatien reichen 3-4 Monate lockeres Training völlig aus. Nicht ĂŒbertreiben am Anfang, sonst ist die Motivation schnell wieder weg.