Moin zusammen, ich bin jetzt zwölf Jahre selbstständig als Unternehmensberater tätig und merke, dass überall KI und Automatisierung in meine Branche eindringen. Clients fragen zunehmend, ob ich diese Tools nutze, und ehrlich gesagt bin ich da etwas skeptisch.
Mein Problem: Viele Automatisierungslösungen versprechen mir, dass ich 50% meiner Zeit sparen kann. Das klingt attraktiv, aber ich frage mich: Was geht dabei an Qualität und persönlichem Kontakt verloren? Gerade bei Versicherungsthemen für Unternehmer braucht es oft Fingerspitzengefühl und Einzelfallbetrachtung – das kann doch eine KI nicht leisten?
Auch datenschutztechnisch bin ich unsicher. Wenn ich Mandantendaten in KI-Tools eingebe, um Prozesse zu automatisieren – welche rechtlichen Risiken entstehen da für mich als Berater? Ich bin da lieber vorsichtig als hinterher Ärger mit meinen Clients zu haben.
Wie geht ihr damit um? Nutzt ihr KI-Tools in eurer Arbeit und wenn ja, wo zieht ihr die Grenzen? Freue mich auf ehrliche Erfahrungen.
Super wichtiges Thema, danke dass du das aufgreifst. Ich hab mir das dieses Jahr auch mal näher angeschaut und bin auf praktische Tools gestoßen, die mir tatsächlich helfen: Vor allem bei wiederkehrenden Aufgaben wie E-Mail-Kategorisierung, Termin-Organisation oder auch beim Erstellen von standardisierten Reports spart die Automatisierung echte Zeit. Die kreative Beratungsarbeit bleibt bei mir 100% manuell.
Beim Datenschutz würd ich dir empfehlen: Checke genau, wo die Daten verarbeitet werden und lies die AGBs. Manche Tools sind besser für sensible Daten geeignet als andere. Mich hat eine DSGVO-konforme KI-Lösung am Anfang überrascht – es ging leichter als erwartet. Aber ja, immer vorher mit nem Datenschützer absprechen, wenn es um Kundendaten geht.