Seite wählen

Altersvorsorge + Be...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Altersvorsorge + Betriebshaftpflicht: Wie kombiniert man das sinnvoll?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
58 Ansichten
Herwig K.
Beiträge: 1
Themenstarter
(@rentenfuchs62)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten
[#175]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit knapp zwei Jahren in der Pension und beschäftige mich intensiv mit meiner Altersvorsorge – ETFs, Krankenversicherung, das ganze Programm. Dabei stelle ich mir aber eine Frage, die mich nicht loslässt:

Ich habe früher selbstständig gearbeitet und damals eine Betriebshaftpflicht abgeschlossen. Diese läuft noch bis Ende des Jahres. Jetzt frage ich mich – brauche ich das wirklich noch? Die Prämien steigen ja auch bei mir mit den Jahren.

Andererseits: Falls ich im Alter noch gelegentlich kleine Projekte oder Beratungen übernehme (rein theoretisch), wäre ich dann völlig unversichert? Wie handhaben das andere hier, die aus dem aktiven Berufsleben raus sind, aber noch ab und zu tätig werden?

Mich interessiert weniger die Versicherungs-Standardempfehlung, sondern eher: Wie optimiert man das im Rentenalter wirtschaftlich? Gibt es hier jemanden mit ähnlicher Situation?

Danke für eure Gedanken!


1 Antwort
T.Hoffmann
Beiträge: 8
(@t-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Herwig, das ist genau der Punkt, wo die ganzen Standard-Empfehlungen vollkommen an der Realität vorbeilaufen. Betriebshaftpflicht "für den Fall der Fälle" – pah. Wenn du wirklich nicht mehr aktiv selbstständig tätig bist, sondern maximal noch gelegentlich was machst, zahlst du für einen Versicherungsschutz, den du statistisch nie brauchst.

Ich hab das ähnlich gehandhabt: Versicherung gekündigt und stattdessen ne kleine Reserve für Schadenfälle gebildet. Klingt riskant? Ja. Aber rechnen wir mal: 300–400 Euro im Jahr für ne Police, die im Ruhestand zu 99 % nicht greift – das ist einfach Geldverschwendung. Besser in deine ETFs stecken.

Wenn du ab und an was machst, versicherst du dich in dem Moment spontan über spezielle Projekte-Lösungen. Gibt es – kostet dann auch weniger als eine Jahrespolice.

Aber: Kommt auf dein Risikovermögen an. Mach dir da keinen Stress, wenn dich das nicht schlafen lässt.


Antwort
Teilen: