Moin zusammen, ich bin Marco und neu hier im Forum. Ich starte gerade mein eigenes Unternehmen (noch in der Gründungsphase) und merke, dass ich mich viel zu wenig um meine Absicherung gekümmert habe. Klar, der Fokus liegt erstmal auf der Geschäftsentwicklung, aber ich bin 32 und möchte nicht in 20 Jahren feststellen, dass ich komplett unvorbereitet bin.
Bei mir läuft die normale Erwerbstätigenversicherung noch von meinem letzten Job, aber als Unternehmer muss ich das ja selbst in die Hand nehmen. Betriebshaftpflicht und BU habe ich mir schon angeschaut, aber bei der Altersvorsorge bin ich ehrlich überfordert. Soll ich eine private Rentenversicherung abschließen? Einen ETF-Sparplan? Irgendwas speziell für Unternehmer? Und wie viel sollte ich realistisch sparen, wenn das Geschäft noch nicht richtig läuft?
Freue mich auf eure Erfahrungen und praktischen Tipps – besonders von anderen, die auch als Selbstständige unterwegs sind!
Hallo Marco, willkommen im Forum! Das ist eine kluge Frage, die viele Gründer zu spät stellen. Aus meiner Zeit im HR kann ich dir sagen: Die meisten unterschätzen die Planbarkeit im jungen Alter erheblich. Deine Situation ist spannend, weil du noch flexibel bist – viele Unternehmer warten, bis das Geschäft läuft, dann ist es oft zu spät für echte Kontinuität.
Mein Rat: Starten Sie klein aber konsequent. Ein ETF-Sparplan ist für Unternehmer oft sinnvoller als klassische Rentenversicherungen, weil er flexibel bleibt. 200–300 Euro monatlich reichen am Anfang, wenn die Betriebsergebnisse noch schwanken. Berufsunfähigkeit ist für Gründer sogar kritischer als fürs Angestelltenleben – wenn du ausfällst, fällt das ganze Geschäft weg. Schau dir spezialisierte BU-Tarife für Unternehmer an, nicht die Standard-Versionen.
Weitere Gedanken: Auch eine flexible Eigenkapitalquote aufbauen (das wird später deine "Altersvorsorge Light"). Wie läuft dein Geschäftsplan – digital, handwerklich, beratend? Je nach Art sind Steueraspekte relevant.