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Wohngebäudeversicherung nach Renteneintritt – lohnt sich ein Wechsel?

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H.Zimmermann
Beiträge: 15
Themenstarter
(@h-zimmermann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#56]

Hallo zusammen,

ich bin jetzt seit zwei Jahren in Rente und nutze die gewonnene Zeit auch dafür, mal alle laufenden Kosten in Ruhe durchzugehen. Beim Strom und DSL hab ich schon einiges gespart dank der Tipps hier im Forum – jetzt bin ich bei den Versicherungen gelandet.

Mein Haus steht seit 1987 und ich hab die Wohngebäudeversicherung damals noch selbst abgeschlossen, kurz nach dem Einzug. Seitdem wurde die Prämie natürlich regelmäßig angepasst (nach oben...) aber ich hab den Vertrag nie wirklich hinterfragt. Zahle aktuell knapp über 600 Euro im Jahr.

Jetzt frage ich mich: Ist es sinnvoll, nach so vielen Jahren mal aktiv zu vergleichen und eventuell zu wechseln? Oder gibt es bei alten Verträgen irgendwelche Vorteile, die man durch einen Wechsel verliert? Hab gehört, dass manche alten Tarife bessere Bedingungen bei Schäden haben als neuere.

Außerdem: Worauf sollte ich beim Vergleich besonders achten? Der Wohnflächenanteil hat sich bei uns nicht geändert, aber es gab ein paar Anbauten über die Jahre. Muss ich da auch aufpassen?

Freue mich über Erfahrungen, gerade von Leuten die so einen Wechsel schon gemacht haben.

Viele Grüße,
H.Zimmermann


6 Antworten
Markus-Dreher
Beiträge: 1
(@markus-dreher)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Ich kenn mich bei Versicherungen ehrlich gesagt nicht so tief aus, hab hier ja eher bei anderen Themen mitgemacht. Aber ich hab vor ein paar Monaten auch mal zum Thema KV recherchiert (Selbstständig seit Kurzem – KV-Kosten explodieren) und dabei gelernt: manchmal hilft wirklich ein unabhängiger Makler mehr als irgendein Vergleichsportal. Die kennen die Fallstricke bei alten Verträgen besser als ein Algorithmus. Vielleicht wäre das für so einen komplexeren Fall auch ein Weg?


Antwort
Klaus_68
Beiträge: 2
(@klaus_68)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Der Punkt mit der Unterversicherung bei den Anbauten ist wirklich nicht zu unterschätzen. Als Selbstständiger hab ich das bei Gewerbegebäuden schon erlebt – da wurde im Schadensfall anteilig gekürzt weil die versicherte Fläche nicht stimmte. Bei privaten Gebäudeversicherungen läuft das genauso.

Wegen dem Wechsel generell: Ich würde die Vergleichsportale nur als ersten Anhaltspunkt nutzen. Die billigsten Tarife haben oft Einschränkungen im Kleingedruckten die man erst im Schadensfall merkt. Gerade im Sommer nach den ganzen Unwettermeldungen würde ich auf solide Deckung achten und nicht nur auf den Preis.

600 Euro klingt für ein älteres Haus erstmal viel, aber ohne die genauen Eckdaten zu kennen kann man das schwer einschätzen. Wohnfläche, Bauweise, Region – das macht enorme Unterschiede.


Antwort
TobiasK
Beiträge: 9
(@tobiask)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Das Thema Unterversicherung durch Anbauten sollte wirklich Priorität haben, das wurde hier schon angesprochen und ich kann das nur unterstreichen.

Zum Vergleich selbst: Es gibt mittlerweile ganz brauchbare Rechner wo man die wichtigsten Leistungsmerkmale direkt filtern kann – grobe Fahrlässigkeit eingeschlossen, Ableitungsrohre außerhalb des Gebäudes, sowas. Das spart Zeit verglichen mit dem manuellen Durchlesen von PDFs.

Was ich persönlich immer prüfe: Gibt es eine automatische Anpassung an den Baupreisindex? Das klingt erstmal nach höheren Kosten, ist aber wichtig damit die Deckungssumme nicht schleichend unter den tatsächlichen Wiederherstellungswert fällt. Gerade bei nem Haus das schon seit den 80ern steht und die Baupreise der letzten Jahre – da klafft sonst irgendwann eine echte Lücke.

Bei 600 Euro für Baujahr 1987 würde ich auf jeden Fall mal nen aktuellen Vergleich machen, das kann man mit nem Nachmittag Aufwand erledigen.


Antwort
MarcusHeld
Beiträge: 1
(@marcusheld)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Kurz von meiner Seite: Ich hab letztes Jahr gewechselt, gleiches Szenario, Haus Baujahr 1991. Spar jetzt 180 Euro jährlich. Hat sich definitiv gelohnt den Aufwand zu betreiben.


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