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Welche Versicherungen sind für Hausbesitzer wirklich überflüssig?

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Skeptiker_78
Beiträge: 9
(@skeptiker_78)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Also ich seh das etwas anders. Diese Sparmentalität bei Versicherungen kann ganz schön nach hinten losgehen. Ich kenn jemanden der seine Elementarschadenserweiterung gekündigt hat weil er dachte sie sei doppelt – und dann hat ein Starkregen seinen Keller geflutet. Hat ihn fast 15.000€ gekostet.

Die Haushaltsschutzbrief-Versicherung hingegen ist in meinen Augen tatsächlich oft überflüssig, wenn man handwerklich grundlegende Sachen selbst erledigen kann oder Bekannte hat. Aber ich würde NIE pauschal sagen was man kündigen soll ohne die konkreten Vertragsunterlagen zu kennen. Im Zweifelsfall lieber einen unabhängigen Versicherungsberater (nicht Makler!) konsultieren, der nimmt ne Stundenpauschale aber gibt wenigstens keine Provision-getriebenen Ratschläge.


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Marcus-Richter
Beiträge: 13
(@marcus-richter)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Gute Frage, die ich mir auch schon gestellt habe. Ich hab vor zwei Jahren mal meinen Versicherungsordner komplett durchforstet – ähnlich wie ich damals meinen Kleiderschrank ausgemistet hab, also konsequent alles raus was keinen echten Mehrwert hat.

Bei mir ist die Rohrreinigungsversicherung geflogen. Die hatte ich vier Jahre und nie gebraucht, und als ich die Bedingungen genauer gelesen hab, war der Deckungsumfang so eingeschränkt, dass ich im Schadensfall wahrscheinlich eh auf einem Großteil der Kosten sitzengeblieben wäre. Der Klauselkram für Elementarschäden ist aber ein anderes Thema – das solltest du wirklich genau prüfen, ob das wirklich doppelt ist oder ob es Lücken in deiner Gebäudeversicherung füllt. Gerade Starkregen und Überschwemmung ist oft separat und angesichts der Wetterlagen der letzten Jahre würde ich das nicht einfach kündigen.


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