Hey zusammen,
ich bin jetzt seit etwa drei Jahren selbstständig und merke langsam, dass ich mich intensiver mit meiner Absicherung auseinandersetzen muss. Bislang habe ich mich eher auf die üblichen Haftpflichtversicherungen konzentriert, aber die BU-Frage lässt mich nicht los.
Mein Problem: Die Angebote für Selbstständige sind deutlich teurer als für Angestellte – teilweise das Doppelte oder Dreifache. Gleichzeitig bin ich unsicher, ob die Versicherer überhaupt fair bewerten können, was bei mir berufliche Leistungsunfähigkeit bedeutet. Wie habt ihr das gelöst? Zahlt ihr die höheren Prämien, weil die Absicherung für euch einfach unverzichtbar ist? Oder gibt es Tricks, die Kosten zu senken – bessere Selbstbeteiligungen, bestimmte Makler, spezielle Nischen?
Mich interessiert auch: Wie definiert ihr für euch selbst, ab wann es kritisch wird? Bei welchem Einkommen fällt man in ein Loch?
Freue mich auf ehrliche Erfahrungsberichte!
Guter Frage, Thomas. Ich bin noch relativ neu beim Thema Altersvorsorge insgesamt – hab mich bisher mehr mit Schuldenabbau und Sparstrategien beschäftigt, wie du vielleicht mitbekommen hast. Aber bei der BU sehe ich es ähnlich wie du: als Selbstständiger brauchst du da einfach eine solide Absicherung, weil die gesetzliche Rente später eh nicht viel bringt.
Ein Tipp aus meinen Recherchen: Es lohnt sich, mehrere Makler anfragen zu lassen und die Angebote zu vergleichen – da können die Unterschiede enorm sein, auch wenn die Leistungen identisch sind. Und vielleicht ist ein höherer Selbstbehalt der kleinere Kompromiss als gar keine Versicherung. Klar, die Prämien sind saftig, aber bei Invalidität bist du sonst schnell am Rand.