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Abnehmen im Bürojob: Was funktioniert wirklich ohne Diät-Stress?

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S.Richter
Beiträge: 17
Themenstarter
(@s-richter)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#17]

Hallo zusammen,

normaleweise bin ich hier eher wegen Versicherungsthemen oder Karrierefragen unterwegs, aber diesmal hab ich ein ganz anderes Anliegen. Ich arbeite als Projektmanager, sitze dementsprechend viele Stunden am Schreibtisch, viele Meetings, oft auch Abendtermine oder Last-Minute-Deadlines die das Kochen unmöglich machen. Das Ergebnis: In den letzten zwei Jahren hab ich merklich zugenommen und komm einfach nicht raus aus diesem Kreislauf.

Jetzt im Sommer möchte ich endlich gegensteuern, aber ich habe ehrlich gesagt keine Lust auf irgendwelche strikten Crash-Diäten oder wochenlange Kalorientabellen. Das ist zeitlich schlicht nicht machbar bei meinem Arbeitspensum. Was ich suche sind eher alltagstaugliche Strategien, die auch mit einem vollen Kalender funktionieren.

Paar konkrete Fragen:
- Habt ihr Erfahrungen mit Intervallfasten gemacht, speziell mit dem 16:8-Modell? Ist das vereinbar mit langen Arbeitstagen?
- Wie geht ihr mit Mittagessen in der Kantine oder beim Außer-Haus-Essen um?
- Gibt es Apps oder Tools, die wirklich helfen ohne dass man stundenlang Einträge tippt?

Freue mich über ehrliche Erfahrungsberichte, nicht nur Theorie. Danke!


6 Antworten
Milo_1993
Beiträge: 6
(@milo_1993)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich steig gerade erst in solche Themen ein, aber beim Reise-Budget planen hab ich gelernt dass kleien Gewohnheiten mehr bringen als große Pläne. Ist beim Essen wahrscheinlich ähnlich oder? Viel Erfolg jedenfalls!


Antwort
Markus_K_1984
Beiträge: 4
(@markus_k_1984)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kenn den Stress als Projektmanager gut, bin selbst in einer ähnlichen Rolle in der IT. Mein ehrlicher Take: Wunderlösungen gibt's nicht, aber Intervallfasten funktioniert tatsächlich ganz gut wenn man einen strukturierten Tagesablauf hat. Problem ist genau das – bei Last-Minute-Deadlines vergisst du entweder zu essen oder du greifst zum erstbesten Snack.

Was ich empfehlen würd: Erst mal das Abendessen unter Kontrolle bringen bevor du mit Fasten anfängst. Wenn du spätabends noch viel isst weil der Tag stressig war, ist das die Baustelle Nummer eins. Beim Mittagessen in der Kantine: Warmes Gericht statt Sandwich, sättigt länger und man greift nachmittags weniger zu Kram vom Automaten.

Zum Thema Apps – ich hab ehrlich gesagt keins durchgehalten das länger als 3 Wochen. Vielleicht bist du da disziplinierter als ich.


Antwort
H.Bergmann
Beiträge: 1
(@h-bergmann)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich bin zwar eher der Typ der lange am PC sitzt (früher als Admin, heute für MMORPGs 😄), also kenn ich das mit dem vielen Sitzen gut. Was mir persönlich geholfen hat: einfach konsequent Mittags rausgehen, auch wenn nur 20 Minuten. Bewegung nach dem Essen, Sonne tanken – das hilft erstaunlich viel, grade im Sommer.

Zum Intervallfasten kann ich sagen, dass mein Sohn das macht und schwört drauf, aber er arbeitet halt nicht unter demselben Termindruck. Ich würd eher schauen dass du abends nicht mehr so viel snackst. Das war bei mir die größte Stellschraube. Chips vorm Bildschirm war mein Problem, nicht das Mittagessen.


Antwort
Mira_K_1994
Beiträge: 12
(@mira_k_1994)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich hab mich erst kürzlich in einem anderen Thread zu Ernährungsthemen ausgetauscht (Sommer-Ernährung umstellen: Wie habt ihr den Einstieg geschafft?) und da kamen auch viele gute Hinweise. Für mich als Quereinsteigerin mit gerade sehr chaotischem Alltag war das Fazit: lieber kleine dauerhafte Änderungen als große Umstellungen.

Ohne jetzt zu viel Theorie: Ich hab einfach angefangen mehr Wasser zu trinken (klingt lächerlich, hat aber meinen Hunger deutlich reduziert) und Mittagessen vorher zu planen statt spontan zu entscheiden wenn ich schon hungrig bin. Das zweite war der größere Hebel für mich. Bei Intervallfasten bin ich skeptisch – wenn man eh schon unter Druck steht, ist noch eine Regel mehr nicht unbedingt hilfreich.


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