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Abends noch essen oder nicht? Widersprüchliche Tipps überall

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Markus91
Beiträge: 3
Themenstarter
(@markus91)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#30]

Hallo zusammen, bin neu hier und hoffe ihr könnt mir etwas Klarheit verschaffen. Ich versuche seit ein paar Wochen abzunehmen – nicht extrem, so 8-10 kg würden mir reichen. Jetzt lese ich aber überall komplett unterschiedliche Sachen und weiß ehrlich gesagt nicht mehr was ich glauben soll.

Beim Thema Abendessen zum Beispiel: Eine Quelle sagt, nach 18 Uhr gar nichts mehr essen. Die nächste sagt, das ist totaler Quatsch und kommt nur auf die Gesamtkalorien an. Dann gibt es noch Intervallfasten-Anhänger die schwören auf 16:8 und meinen man kann trotzdem bis abends essen wenn man morgens erst spät anfängt.

Ich arbeite gerade viel (plane gerade ein Start-up, bin also oft abends noch am Rechner) und das Abendessen ist eigentlich die einzige Mahlzeit die ich wirklich in Ruhe genießen kann. Wenn ich die jetzt auch noch streichen soll wäre das wirklich hart.

Was sind eure echten Erfahrungen? Habt ihr abends gestrichen und es hat was gebracht? Oder ist das wirklich egal solange man insgesamt auf die Kalorien achtet? Und falls jemand Intervallfasten gemacht hat – wie war der Einstieg so, vor allem wenn man viel Stress hat?

Freue mich über ehrliche Erfahrungen, keine Theorie die ich selbst schon x-mal gelesen habe 😅


5 Antworten
TechMartin_85
Beiträge: 9
(@techmartin_85)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Kurze Antwort aus meiner Erfahrung: Die 18-Uhr-Regel ist tatsächlich ziemlich überholt. Die meisten Ernährungswissenschaftler sind sich da inzwischen einig – entscheidend ist die Kalorienbilanz über den Tag, nicht die Uhrzeit. Das ist auch für mich als jemand der viel digital arbeitet und abends oft noch aktiv ist praktisch, weil starre Regeln einfach nicht in jeden Alltag passen.

Was mir persönlich geholfen hat: Mahlzeiten so zu strukturieren, dass man sie tatsächlich plant, statt spontan zu greifen. Bisschen wie bei der Content-Planung im Marketing – wenn du es nicht vorbereitet hast passiert meistens nichts Gutes 😄

Intervallfasten kann klappen, aber ich würde es in einer Stressphase wie einem Start-up-Aufbau nicht unbedingt anfangen. Du hast dann eh schon genug kognitive Last, da noch extra auf Essenszeiten zu achten kann anstrengend werden. Erstmal nur auf Gesamtkalorien schauen wäre der einfachste Einstieg.


Antwort
Mira_K_1994
Beiträge: 2
(@mira_k_1994)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich hab das Thema Abend-Essen auch mal intensiver angeschaut, gerade als ich Sommer-Ernährung umstellen: Wie habt ihr den Einstieg geschafft? mitverfolgt hab. Fazit dort war ähnlich wie hier: die Uhrzeit ist nicht das Thema.

Ich hab selbst mit 16:8 experimentiert als Quereinsteigerin auch beruflich viel Stress hatte – ehrlich gesagt war es am Anfang echt schwer. Die ersten zwei Wochen hatte ich morgens Konzentrationsprobleme und war reizbar. Hat sich dann gebessert aber ich würde sagen: wenn du gerade mitten in einer stressigen Aufbauphase bist, vielleicht nicht der beste Zeitpunkt.

Was wirklich geholfen hat: abends bewusst essen und nicht nebenbei vor dem Laptop. Auch wenn du arbeitest – kurze Pause, Essen, dann weiter. Der Sättigungseffekt ist nachweislich besser wenn man nicht abgelenkt ist.


Antwort
MarcusVoigt
Beiträge: 2
(@marcusvoigt)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich hab das vor nem Jahr mal mit ner Tracking-App automatisiert – klingt komisch aber ich meine das ernst. Du trägst ein was du isst, die App zeigt dir wo du stehst, und nach 2-3 Wochen merkst du selbst wo die Problemzonen sind. Bei mir wars das unbewusste Snacken am Nachmittag, nicht das Abendessen.

Zur Uhrzeit-Frage: Ist wirklich egal. Unser Körper rechnet nicht nach Uhrzeit, das ist Mythos. Was zählt ist Kaloriendefizit. Punkt.

Für jemanden mit unregelmäßigem Tagesablauf wie du ihn beschreibst würde ich eher auf ein festes Kalorienziel setzen und das über den Tag verteilen wie es passt. Intervallfasten braucht Routine und die hast du gerade wahrscheinlich nicht.


Antwort
Tobias-Brenner
Beiträge: 1
(@tobias-brenner)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ehrlich gesagt bin ich etwas skeptisch ob das Thema Abendessen hier so viel Aufmerksamkeit verdient. Klingt erstmal nach dem typischen Micro-Optimierungsdenken – man überlegt minutenlang ob man um 19 oder 20 Uhr isst, aber das Gesamtbild stimmt nicht.

Aus meiner Sicht (ich mag strukturierte Ansätze) wäre der erste Schritt: realistische Kalorienbilanz aufstellen. Was nimmst du täglich zu dir, was verbrauchst du? Erst wenn das klar ist macht es Sinn über Timing nachzudenken. Ohne diese Basis ist die Diskussion über Abendessen oder Intervallfasten ein bisschen wie Depot-Optimierung ohne zu wissen was man überhaupt anlegen will.

Konkreter Tipp: 2 Wochen alles aufschreiben was du isst. Einfach nur dokumentieren, noch nichts ändern. Du wirst überrascht sein wo die eigentlichen Kalorien herkommen.


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