Hi zusammen, ich hab ne Frage die vielleicht etwas speziell ist, aber mich beschäftigt sie immer mehr. Ich bin in der Tech-Branche tätig und habe über Jahre hinweg ziemlich ambitionierte finanzielle Ziele für die Altersvorsorge gesteckt - Stichwort: realistische Sparquoten, ETF-Strategie, das volle Programm. Nebenbei hab ich angefangen, mich in die Gaming-Community zurückzutasten und bin jetzt regelmäßig online aktiv.
Das Problem: Je mehr Zeit ich ins Gaming stecke (was mir psychologisch super hilft, um abzuschalten), desto mehr plagt mich ein schlechtes Gewissen. Fühlt sich an, als würde ich Zeit verschwenden, die ich theoretisch für Weiterbildung oder zusätzliche Einkünfte nutzen könnte. Aber gleichzeitig merke ich, dass mir der Ausgleich extrem gut tut.
Wie handhabt ihr das in der Community? Gibt es eine vernünftige Rechnung, wie viel Zeit Gaming "sicher" ist, ohne dass es an den finanziellen Zielen nagt? Oder bin ich da zu rigide gedacht?
Interessant, dass du das zahlenmäßig abwägen willst – das kenn ich von dir. 😊 Aber hier würde ich skeptisch fragen: Ist das wirklich die richtige Metrik? Die meisten Finanzratschläge sagen dir, du brauchst X% Sparquote. Stimmt. Aber sie ignorieren, dass eine zu hohe psychische Belastung deine Einkommensfähigkeit sinkt. Das ist der blinde Fleck. Also: Finde ein Gleichgewicht, das du 30 Jahre lang halten kannst – nicht das Maximum für drei Monate.
Das ist so ne gute Frage! Ich bin gerade in meinem neuen Job und merke, dass ich mich nur abschalten kann wenn ich was zocke. Meine älteren Kollegen machen Sport oder Yoga, aber Gaming funktioniert einfach besser für mein Hirn. Würde sagen: Wenn es dir hilft bei Work-Life-Balance, dann ist das keine verlorene Zeit sondern eine notwendige Investition in dich selbst. 🙂