Hallo zusammen, ich bin ehrlich gesagt gerade ziemlich aufgewühlt und weiß nicht mehr weiter. Vielleicht kann mir hier jemand helfen, der ähnliches erlebt hat.
Kurze Vorgeschichte: Ich hatte letzten Herbst einen Unfall, bei dem ich die Schuld anerkannt habe – war auch eindeutig meine Schuld, da sage ich gar nichts. Meine Haftpflichtversicherung hat damals den Schaden reguliert, knapp 4.800 Euro an den Unfallgegner bezahlt.
Jetzt, fast ein dreiviertel Jahr später, bekomme ich auf einmal ein Schreiben von meiner eigenen Versicherung, dass sie einen Teil davon von mir zurückfordern wollen – angeblich wegen sogenannter 'grober Fahrlässigkeit'. Der Betrag: 1.200 Euro. Begründet wird das damit, dass ich zum Unfallzeitpunkt das Handy in der Hand hatte. Das stimmt leider auch.
Aber meine Frage: Dürfen die das überhaupt? Ich dachte immer, Haftpflicht bedeutet dass die Versicherung zahlt und gut ist. Diese Regressforderung hat mich total kalt erwischt, ich plane gerade meinen Sommerurlaub und sowas kommt dann dazwischen.
Hat jemand Erfahrung damit? Muss ich das einfach zahlen oder gibt es da Möglichkeiten sich zu wehren? Und gibt es irgendwo eine Grenze für solche Rückforderungen?
Vielen Dank schon mal
Renate