Mich interessiert mal eine ehrliche Diskussion zu den laufenden Kosten, die man als Selbstständiger wirklich einplanen muss. Ich sehe immer wieder diese ganzen Gründer-Blogs, die behaupten, man könnte mit minimalem Budget starten – aber das deckt sich einfach nicht mit dem, was ich von Bekannten höre.
Mich geht es nicht um die offensichtlichen Sachen wie Miete oder Versicherungen. Mich interessieren die versteckten Kosten: Welche Posten haben euch überrascht? Buchhalter/Steuerberater – wie viel zahlt ihr da realistisch pro Monat oder Jahr? Wie sieht es mit Software-Abos aus, die sich im Laufe der Zeit aufaddieren? Und wie kalkuliert ihr die Nebenkosten bei Home-Office rein?
Ich will meine Kosten realistische einschätzen, bevor ich den Sprung wage. Lieber gnadenlos ehrlich sein als später böse überrascht werden. Welche Positionen habt ihr unterschätzt?
Der Steuerberater kostet mich zwischen 150 und 250 Euro monatlich, je nachdem wie viel los ist – das war ehrlich nicht in meiner ursprünglichen Planung drin. Dazu kommen dann noch die ganzen Software-Tools: Rechnungsprogramm, Projektmanagement, E-Mail-Hosting, Cloud-Speicher. Einzeln sind das peanuts, aber zusammen schnell 100+ Euro pro Monat. Und keiner redet über die Puffer-Reserve, die du für unvorhergesehenes brauchst. Ich würde sagen: Nimm deine geschätzten Kosten und addier mindestens 20% drauf für alles, was du vergessen hast.