Moin zusammen, ich bin aktuell dabei, meine Versicherungen mal grundsätzlich durchzuchecken, und ich merke, dass ich da teilweise einfach unnötig Geld raushaue. Ich hab eine Standard-Haftpflicht, eine Hausratversicherung und natürlich die KFZ-Versicherung, aber ob das alles sinnvoll aufgebaut ist, kann ich ehrlich gesagt nicht richtig beurteilen.
Das Problem: Ich will nicht einfach blind sparen und dann später feststellen, dass mir der Schutz fehlt. Andererseits kenne ich auch Leute, die zahlen monatlich für Sachen, die sie nie nutzen oder wo die Deckungssummen längst überholt sind.
Wie geht ihr da vor? Gibt es eine gute Methode, um systematisch zu überprüfen, ob ich überversichert bin? Und wo lohnt sich das Nachhandeln wirklich – also wo bringt eine Anpassung echte Ersparnis ohne Lücken zu schaffen?
Vielleicht habt ihr ja ein paar konkrete Tipps, wie man das angehen kann, ohne sich im Kleingedruckten zu verlaufen.
Da sprichst du einen wichtigen Punkt an, Rolf. Als Selbstständiger bin ich da noch pentativer – ich brauche eine solide Absicherung, kann mir Lücken weniger leisten. Mein Ansatz: Kern-Versicherungen (Haftpflicht, Hausrat, KFZ) müssen Top-Deckung haben, da spar ich nicht. Aber bei den ganzen Zusatz-Optionen und Spezial-Paketen – da wird man oft über's Ohr gehauen. Ich lass mich jährlich beraten und frag gezielt: Brauch ich das wirklich? Bei meinen Steuer- und Geschäftsversicherungen z.B. hat ein Makler-Wechsel 30% gebracht. Keine Deckungskürzung, nur bessere Struktur. Das lohnt sich absolut, auch zeitlich investiert.
Kurz: Bestandsaufnahme machen, dann vergleichen. Viel Geld gibt es oft nicht zu sparen, aber kleine Adjustments beim Selbstbeteiligungen und Zusatzoptionen rechnen sich über die Jahre.