Moin zusammen, ich merke gerade wie jedes Jahr im Juli/August: Die Bestellungen gehen deutlich zurück, alle sind im Urlaub. Bei meinem Sportnahrung-Shop ist das besonders spürbar – Low-Carb-Produkte verkaufen sich im Sommer einfach weniger.
Ich nutze diese Zeit normalerweise für Updates und Tests neuer Tools, aber dieses Jahr will ich das anders angehen. Statt nur zu optimieren, möchte ich die ruhige Phase für echte strategische Planung nutzen und gleichzeitig die Nebenkosten senken, wo es geht.
Wie handhabt ihr das? Nutzt ihr das Sommerloch zum Sparen (weniger Ads-Budget, Pause bei Premium-Services?) oder investiert ihr gezielt in Dinge, die sich dann im Herbst auszahlen? Gibt es konkrete Tools oder Strategien, mit denen ihr die toten Zeiten produktiv macht, ohne unnötig Geld auszugeben?
Freue mich auf eure Tipps!
Hey Marco, guter Punkt! Bei mir persönlich ist es so: Ich hab gerade gelesen, dass man in ruhigeren Phasen eher in Content und SEO investieren sollte statt in bezahlte Ads. Das zahlt sich dann langfristig aus, kostet aber weniger monatlich als konstante Ad-Budgets. Für Versicherungen und Altersvorsorge nutze ich solche Pausen auch gerne – günstiger Zeitpunkt für Vergleiche. Vielleicht ja auch bei deinen Betriebskosten möglich?
Marco, das ist ne typische Herausforderung im E-Commerce. Meine Erfahrung: Die beste ROI im Sommerloch kriegt man mit Kundenbindung statt Neuakquise. Newsletter-Kampagnen, Treue-Programme aufbauen, alte Kundengruppen re-aktivieren – kostet wenig, bringt aber später ordentlich Umsatz zurück. Bei den Kosten: Cloud-Services und Tool-Abos genau checken, viele bieten Sommer-Angebote an. Welche Tools nutzt du denn aktuell bei Shopify?
Interessante Frage! Ich bin ja noch relativ am Anfang mit meinen Überlegungen zur Selbstständigkeit, aber genau das macht mich neugierig: Lohnt sich da eine Pause bei den Ausgaben wirklich, oder verliert man einfach Sichtbarkeit? Mein Eindruck ist, dass gerade im Sommer viele potenzielle Kunden auch online sind – nur eben anders shopptend. Wie ist da deine Erfahrung aus 5 Jahren?
Echte Tipps sind da schwer, kenn das aber aus anderen Branchen – weniger ist oft mehr.