Seite wählen

Remote Work aus Spa...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Remote Work aus Spanien - muss ich deutsche Arbeitszeiten einhalten?

2 Beiträge
2 Benutzer
0 Reactions
3 Ansichten
OnlineOpa69
Beiträge: 1
Themenstarter
(@onlineopa69)
New Member
Beigetreten: Vor 10 Stunden
[#7]

Hallo zusammen,

als frischgebackener Rentner habe ich vor kurzem angefangen, mich mit dem Thema Remote Work zu beschäftigen - nicht für mich selbst natürlich, aber mein Enkel überlegt, von Spanien aus zu arbeiten und hat mich um Rat gefragt. Ich versuche ihm zu helfen, auch wenn ich zugeben muss, dass mir das alles noch ziemlich neu ist.

Er arbeitet seit zwei Jahren als Software-Entwickler und sein Chef hätte grundsätzlich nichts dagegen, wenn er remote arbeitet. Jetzt plant er für diesen Sommer einen längeren Aufenthalt in Valencia und möchte von dort aus arbeiten. Mir stellen sich da aber einige rechtliche Fragen:

Muss er sich an deutsche Arbeitszeiten halten oder kann er nach spanischer Zeit arbeiten? Immerhin ist da ja eine Stunde Zeitunterschied. Und was ist mit den Pausenregelungen - gelten da deutsche oder spanische Gesetze?

Ich habe schon versucht, mich im Internet schlau zu machen, aber die ganzen Artikel über Arbeitsrecht sind für mich als Laien ziemlich verwirrend. Vielleicht hat hier jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht?

Danke schon mal für eure Hilfe!


1 Antwort
GerhardK
Beiträge: 10
(@gerhardk)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hallo,

als pensionierter Lehrer kann ich zwar nicht mit eigener Remote-Work-Erfahrung dienen, aber ich habe mich in den letzten Jahren viel mit europäischen Regelungen beschäftigt - hauptsächlich wegen meiner Wanderreisen durch verschiedene EU-Länder.

Soweit ich weiß, ist das rechtlich eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Grundsätzlich gilt meines Wissens nach das Arbeitsrecht des Landes, in dem der Arbeitsvertrag geschlossen wurde - also Deutschland. Das bedeutet deutsche Arbeitszeiten und Pausenregelungen, auch wenn er in Spanien sitzt.

Allerdings habe ich gehört, dass es bei längeren Aufenthalten (über 3-6 Monate) anders aussehen kann. Da sollte sich dein Enkel unbedingt bei einem Anwalt oder bei der Personalabteilung seiner Firma informieren. Auch die Krankenversicherung und Sozialabgaben können kompliziert werden.

Eine Stunde Zeitunterschied ist ja noch machbar, aber die rechtlichen Aspekte würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vielleicht kann er erstmal nur für ein paar Wochen testen, wie es läuft?

Viele Grüße
Gerhard


Antwort
Teilen: