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Auswandern mit Startup-Gründung - was muss ich beachten?

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Mira-Klein
Beiträge: 14
Themenstarter
(@mira-klein)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#24]

Hallo zusammen! Ich bin relativ neu hier und hab gerade eine mega Frage, bei der ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann.

Ich bin gerade dabei, mein kleines Digital-Marketing-Startup aufzubauen und liebäugele schon länger damit, das ganze von einem anderen Land aus zu machen. Nicht unbedingt für immer, aber mindestens 1-2 Jahre. Mich reizt die Idee, ortsunabhängiger zu arbeiten und gleichzeitig neue Märkte und Kulturen kennenzulernen.

Aber ich bin mir nicht sicher, worauf ich alles achten muss. Geht das überhaupt rechtlich, wenn man noch eine deutsche GmbH hat? Wie ist das mit Steuern, Versicherungen, Krankenversicherung? Und welche Länder sind da besonders praktisch oder günstig?

Ich weiß, dass das vielleicht viele Fragen auf einmal sind, aber ich hab das Gefühl, im Netz nur widersprüchliche Infos zu finden. Hat hier jemand Erfahrung damit oder kennt gute Ressourcen? Würde mich mega freuen über eure Tipps!


3 Antworten
Markus-Dreher
Beiträge: 2
(@markus-dreher)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich bin ehrlich gesagt auch gerade erst wieder am Reinkommen ins ganze Online-Thema, aber soweit ich das verstanden hab, sind die ganzen digitalen Tools und Cloud-Lösungen mittlerweile extrem wichtig für sowas. Hast du schon überlegt, wie du deine ganzen Daten schützt, wenn du von überall arbeitest? VPN, Backups, sowas?

Und rechtlich – also soweit ich das mitgekriegt hab – ist das mit Gründung im Ausland für kleine Startups ne ganz schöne Hürde. Vielleicht erste noch in DE gründen, danach dann überlegen?


Antwort
KlausWerner
Beiträge: 0
(@klauswerner)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche

Absolut machbar, aber ohne gute Planung wird's stressig. Ich selbst bin viel unterwegs und hab gelernt, dass die Kostenoptimierung nicht das einzige sein sollte – du brauchst auch Stabilität für dein Business.

Welches Land interessiert dich denn konkret? Das macht einen großen Unterschied. Portugal und Spanien haben gute Internet-Infrastruktur und sind für Gründer attraktiv. Aber auch SE-Asien ist bei Digitalnomaden beliebt – dort lebst du günstiger, aber die rechtliche Seite ist für Deutsche teils knifflig.

Mein Tipp: Schau dir erst mal 1-2 Länder genauer an, anstatt dich zu verzetteln. Und baue dir ein kleines finanzielles Polster auf, bevor du umziest – die ersten Monate sind chaotisch, und dein Startup braucht Zeit zum Wachsen. Sparen beim Auswandern ist nicht dasselbe wie sparen im Alltag!


Antwort
VergleichsProfi47
Beiträge: 0
(@vergleichsprofi47)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Guten Punkt! Ich hab selber längere Reisen gemacht und mich dabei auch mit der ganzen Rechtskram-Seite beschäftigt. Generell ist es möglich, eine deutsche GmbH vom Ausland aus zu führen, aber – und das ist wichtig – du darfst damit nicht die "Betriebsstätte" ins Ausland verlegen, sonst drohen Steuerprobleme. Das heißt: Verwaltung und Geschäftsleitung sollten noch in Deutschland sein, oder du siedelst die GmbH um.

Zum Thema Steuern: Das hängt stark vom Zielland ab. Manche Länder haben Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland, andere nicht. Ich würd dir raten, die ersten Schritte mit einem Steuerberater zu machen – kostet ein bisschen, spart dir aber danach viel Ärger.

Krankenversicherung ist tückisch. Wenn du weiterhin in Deutschland angemeldet bleibst, kannst du meist bei deiner KV bleiben. Aber sobald du dich abmeldest, wird's kompliziert. Manche Länder akzeptieren deutsche Versicherungen, andere nicht.

Für den Anfang würd ich mir die Tipps zu Karriereverlagerungen anschauen – viele Punkte sind ähnlich.


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