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Erst sparen oder direkt in ETFs investieren? Einstiegstipps für Anfänger

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Thomas W.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@t-wagner)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#48]

Moin zusammen,

Ich bin relativ neu hier und versuche, mich mal systematisch mit dem Vermögensaufbau auseinanderzusetzen. Aktuell läufts beruflich ganz gut, und ich möchte das Geld nicht einfach auf dem Sparkonto verschimmeln lassen.

Jetzt bin ich aber etwas überfordert von all den Infos im Netz. Überall liest man was anderes: Die einen sagen, erst 3-6 Monate Notgroschen sparen, dann investieren. Andere sagen, sofort mit kleinen Beträgen in ETFs anfangen und parallel den Notgroschen aufbauen.

Wie habt ihr das gemacht? Und welche ETFs würdet ihr einem absoluten Anfänger empfehlen? Sollte ich lieber beim klassischen Depot bei der Hausbank bleiben oder zu einem Online-Broker wechseln? Bei der Hausbank zahle ich wahrscheinlich mehr Gebühren, aber zumindest kenne ich mich dort aus.

Freue mich auf realistische Tipps – also nicht nur Theorie, sondern auch wie ihr das praktisch umgesetzt habt.


5 Antworten
Heinz W.
Beiträge: 0
(@rentenprofi62)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Thomas, da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Aus meiner Zeit bei der Bank würde ich dir raten: Notgroschen PLUS parallel mit ETF-Sparplänen starten. Auch mit 50 Euro im Monat. Der Zeitvorteil ist enorm – je früher du anfängst, desto mehr Zeit hat dein Geld zu arbeiten.

Zum Online-Broker: Absolut empfehlenswert. Die Gebährenhttps strukturen sind deutlich transparenter. Und mein Tipp: Such dir einen mit kostenlosem Rebalancing, das spart später echtes Geld. Ein Mix aus 70% World und 30% Emerging Markets ist klassisch solide für junge Sparer.


Antwort
Petra-Hoffmann
Beiträge: 13
(@petra-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Thomas, schöne Frage! Ich selbst verteile ja meine Finanzen mittlerweile auf Deutschland und Portugal – das hat mich ganz neue Perspektiven eröffnet, auch zum Thema Steuern und internationale ETFs.

Mein Rat: Starten ist wichtiger als perfekt planen. Notgroschen aufbauen (3 Monate reichen), dann gleich mit ETF-Sparplänen starten. Online-Broker sind definitiv der Weg – spart Gebühren und die Benutzeroberflächen sind heute viel benutzerfreundlicher als früher. Ein MSCI World ETF ist für den Anfang absolut ausreichend. Nicht ständig umschichten, das ist Zeitverschwendung.


Antwort
H.Zimmermann
Beiträge: 35
(@h-zimmermann)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Würde auch Online-Broker nehmen statt Hausbank.


Antwort
Klaus_1975
Beiträge: 5
(@klaus_1975)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Guter Thread, Thomas! Ich bin ja selbst gerade wieder dabei mit dem Vermögensaufbau nach der langen Pause. Das, was mich anfangs gelähmt hat: zu viel Perfektionismus. Du musst nicht den perfekten ETF finden – ein All-in-One-ETF deckt schon vieles ab.

Mein praktischer Ansatz war: Notgroschen her (dauerte bei mir 4 Monate), dann Depot eröffnet, und ab dann 300 Euro monatlich rein. Seitdem bin ich deutlich entspannter. Die Gebührenersparnis beim Online-Broker gegenüber meiner alten Hausbank beträgt etwa 50-60 Euro pro Jahr – klingt wenig, aber über 30 Jahre...


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