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Zweites Girokonto sinnvoll oder unnötiger Aufwand?

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Werner-Koenig
Beiträge: 3
Themenstarter
(@werner-koenig)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#32]

Hallo zusammen,

ich überlege schon eine Weile, ob es Sinn macht, ein zweites Girokonto zu eröffnen. Mein Hintergrund: Ich habe seit Jahren dasselbe Konto bei meiner Hausbank, und ehrlich gesagt hab ich nie groß drüber nachgedacht ob das noch zeitgemäß ist. Die Gebühren dort sind nicht dramatisch, aber auch nicht nichts.

Der Gedanke kam mir jetzt im Sommer weil ich für den Urlaub und einige Ausgaben gerne einen besseren Überblick hätte. Ich dachte daran, ein separates Konto nur für laufende fixe Kosten zu nutzen und das andere für alles Spontane. Macht das buchhalterisch überhaupt Sinn oder rede ich mir das nur ein?

Meine konkreten Fragen:
- Führt ihr mehrere Konten und wenn ja, wie organisiert ihr das?
- Lohnt sich das wirklich oder verliert man dann nur den Überblick?
- Gibt es Punkte die ich beachten muss steuerlich oder anderweitig?

Ich bin da kein Experte und weiß nicht ob das eine gute Idee ist oder ob ich das zu kompliziert denke. Meine Frau meint ich soll es einfach halten, aber mich würden eure Erfahrungen interessieren. Vielleicht hat jemand das schon ausprobiert.

Danke im Voraus
Werner


1 Antwort
SarahK28
Beiträge: 5
(@sarahk28)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hi Werner,

kenne das Thema gut – ich hab mir vor einiger Zeit auch überlegt ob ein zweites Konto Sinn macht, weil ich Einnahmen aus verschiedenen Quellen besser trennen wollte. Spoiler: es hilft tatsächlich, wenn man konsequent dabei bleibt.

Was ich dir empfehlen würde: Bevor du einfach irgendwo ein zweites Konto aufreißt, einmal in Ruhe Girokonten vergleichen – es gibt mittlerweile viele Anbieter die kostenlose Konten anbieten, teilweise sogar mit ordentlichen Extras wie Cashback oder kostenlosen Kreditkarten. Da lohnt sich der Aufwand wirklich.

Steuerlich ist ein zweites Privatkonto übrigens kein Thema, solange du keine gewerblichen Einnahmen drüber laufen lässt. Ich hab das bei mir so gelöst: Gehalt kommt aufs Hauptkonto, fixe Kosten (Miete, Versicherungen etc.) laufen von dort ab. Aufs zweite Konto überweise ich monatlich einen festen Betrag für Freizeit, Urlaub, unregelmäßige Sachen. Das gibt wirklich mehr Überblick.

Ich beschäftige mich grad auch viel mit passiven Einkommensquellen (hab dazu im Ethereum Staking Thread was geschrieben), da ist eine saubere Kontostruktur eigentlich Pflicht. Deine Frau hat aber auch nicht ganz Unrecht – es funktioniert nur wenn man die Disziplin mitbringt, das System auch wirklich zu nutzen.


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