Moin zusammen,
ich bin seit ein paar Jahren Rentner und plane für nächstes Jahr eine längerfristige Auswanderung nach Portugal. Ich habe noch ein paar kleinere Schulden aus früheren Jahren (insgesamt knapp 8.000 Euro Restschuld bei meiner Hausbank), die ich gerne vor dem Umzug klären möchte.
Meine Frage: Wie strukturiere ich meine monatliche Rente am sinnvollsten, wenn ich noch laufende Kreditraten habe, aber gleichzeitig in Portugal ankommen möchte ohne finanzielle Altlasten? Soll ich vorher den Kredit komplett abbezahlen, oder die restlichen Raten von dort aus weiterzahlen? Meine Rente wird auf ein deutsches Konto überwiesen, das funktioniert ja auch aus dem Ausland.
Zusätzlich: Welche portugiesische Bank macht für Deutsche Auszahlungspläne aus der Rente Sinn? Brauche ich da ein deutsches Konto als Zweitkonto oder kann ich alles auf Portugal umstellen?
Wäre froh über praktische Tipps – vor allem von Leuten, die ähnlich den Schritt gemacht haben!
Hallo Klaus,
zu deinem Anliegen kann ich dir einen wichtigen Tipp geben: Auch wenn das verlockend wirkt – zahle die 8.000 Euro VORHER komplett ab. Gerade als Rentner mit Auslandswohnziel wird es später schwierig, noch offene Kredite zu managen. Manche Banken sperren sogar internationale Überweisungen, wenn noch Schulden laufen.
Für Portugal: Such dir frühzeitig eine Bank mit deutsch-portugiesischer Verbindung (z.B. einige Direktbanken, die dort auch agieren). Ein deutsches Konto solltest du auf jeden Fall behalten – das ist die Sicherheit für deine Rentenauszahlung. Das Portugiesische Konto dann als Arbeitskonto für die täglichen Ausgaben vor Ort.
Dazu würde ich dir auch raten: Versuch vorher noch, deine Schufa zu checken und bereinigen lassen. Klingt trocken, aber gerade beim Umzug ins Ausland willst du keine bösen Überraschungen.