Hey zusammen, ich bin neu hier und freue mich, endlich eine Community zu haben, die versteht, worum es geht! Ich bin gerade in meinem ersten richtigen Job als Junior-Projektassistentin und merke, dass ständig neue Tools und Automatisierungen eingeführt werden. Mein Team schwärmt von KI-gestützten Zeitplanern, automatisierten Reports und Chatbots für Kundenanfragen.
Aber ehrlich gesagt: Ich habe Angst, dass ich zu viel Zeit damit verschwende, all diese Tools zu lernen, anstatt echte Aufgaben zu machen. Und irgendwie fühle sich mein Job dadurch auch weniger erfüllend an? Ich merke, dass ich abends einfach nicht abschalten kann, weil immer noch Benachrichtigungen kommen.
Wie handhabt ihr das? Gibt es eine Grenze zwischen sinnvoller Automatisierung und dem Gefühl, nur noch ein Rad in der Maschine zu sein? Und wie bleibt man dabei noch präsent und nicht nur funktionierend? Bin dankbar für ehrliche Tipps von euch!
Mia, das ist eine sehr wichtige Frage, die du da stellst! Mein Eindruck aus meinen Jahren im Beruf und jetzt auch im Ruhestand: Automatisierung ist nur dann wertvoll, wenn sie dir Zeit für das gibt, was wirklich zählt – nicht nur um noch mehr zu arbeiten.
Ein praktischer Tipp: Wähle maximal zwei bis drei Tools aus, die dir echte Zeit sparen. Bei mir war das früher ein Tool für Terminplanung und eines für Dokumentenverwaltung. Der Rest? Ablenkung. Die ganzen neuen Systeme, die dein Team ausprobiert – viele davon verschwinden sowieso wieder in drei Monaten.
Und zum Abschalten: Setz dir feste Benachrichtigungszeiten. Ich habe das auch erst lernen müssen. Nur weil die Technik 24/7 läuft, heißt das nicht, dass du das auch tun musst. Deine mentale Gesundheit ist am wichtigsten. Wenn du merkst, dass etwas dich stresst statt dir zu helfen, sag auch Bescheid – gute Teams hören zu.