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Welche nachhaltigen Gewohnheiten senken eure Nebenkosten am meisten?

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Laura_96
Beiträge: 13
Themenstarter
(@laura_96)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat
[#137]

Hey Leute! Mir ist aufgefallen, dass meine Strom- und Wasserrechnung in den letzten Monaten echt heftig geworden ist. Gleichzeitig will ich aber auch nachhaltiger leben - win-win sozusagen.

Ich hab schon ein paar Kleinigkeiten umgestellt (LED-Lampen, Stoßlüften statt Fenster kippen), aber das macht gefühlt noch nicht den großen Unterschied. Besonders jetzt im Sommer merke ich, wie schnell sich die Kosten summieren wenn man den Ventilator öfter laufen lässt oder mehr duscht.

Was sind denn eure besten Tipps für nachhaltige Alltagsgewohnheiten, die sich auch richtig im Geldbeutel bemerkbar machen? Ich meine jetzt nicht die Standard-Sachen die man überall liest, sondern echte Insider-Tricks aus eurer Erfahrung.

Bin gespannt auf eure Ideen! Vielleicht kann ich ja bis zur nächsten Jahresabrechnung noch was rausholen 😊


2 Antworten
MarkusHorn
Beiträge: 11
(@markushorn)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Hi Laura! Ein absoluter Gamechanger für mich war tatsächlich das Thema Standby-Verbrauch. Klingt erstmal langweilig, aber: Ich hab alle Geräte an schaltbare Steckerleisten gehängt und mach die wirklich jeden Abend komplett aus. Router, TV, Spielekonsole, Drucker - alles.

Das spart bei mir locker 15-20 Euro im Monat! Und beim Wäsche waschen: Immer bei 30 Grad und den Eco-Modus nutzen, auch wenn er länger dauert. Die Waschmaschine verbraucht dann nur halb so viel Strom.

Beim Kochen verwende ich jetzt grundsätzlich Deckel auf den Töpfen und hab mir so einen Wasserkocher mit Temperatureinstellung geholt. Für Tee reichen oft 70-80 Grad statt 100 - spart Energie und schmeckt sogar besser.

Ach ja, und Duschen: Timer auf 4 Minuten gestellt. Klingt krass, aber man gewöhnt sich schnell dran.


Antwort
H.Zimmermann
Beiträge: 15
(@h-zimmermann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Guten Tag Laura,

nach 35 Jahren Berufserfahrung im Facility Management kann ich Ihnen versichern: Die größten Einsparungen erzielen Sie durch systematisches Herangehen.

Messen Sie zunächst Ihren aktuellen Verbrauch - ohne Daten können Sie keine sinnvollen Optimierungen vornehmen. Ein einfaches Strommessgerät aus dem Baumarkt reicht völlig.

Bezüglich Warmwasser: Installieren Sie Durchflussbegrenzer an allen Wasserhähnen und der Dusche. Kostet 20 Euro, spart aber 30-40% Warmwasserverbrauch. Das sind bei einem Zwei-Personen-Haushalt etwa 200-300 Euro jährlich.

Und falls Sie einen Balkon haben: Gemüse selbst ziehen ist nicht nur nachhaltig, sondern reduziert die Lebensmittelkosten erheblich. Tomaten, Kräuter und Salat wachsen auch in Kübeln hervorragend.


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