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Wie plane ich die Altersvorsorge meiner Frau bei Teilzeit und Elternzeit?

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Markus_K_1984
Beiträge: 0
Themenstarter
(@markus_k_1984)
New Member
Beigetreten: Vor 10 Stunden
[#10]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich gerade intensiver mit dem Thema Altersvorsorge – nicht für mich, sondern für meine Frau. Ich selbst bin in der IT tätig und habe meine eigene Vorsorge durch Jobwechsel und Gehaltssprünge ganz gut in den Griff bekommen. Aber bei meiner Frau sieht die Situation komplett anders aus.

Sie hat nach der Geburt unseres ersten Kindes vor ein paar Jahren für knapp zwei Jahre Elternzeit genommen und arbeitet seitdem in Teilzeit (ca. 60-70%). Wir haben jetzt ein zweites Kind geplant, also wird das Thema nochmal akuter. Ich merke, dass sich bei ihr durch die Unterbrechungen und die geringeren Stundenzahl über die Jahre eine echte Lücke in der gesetzlichen Rentenversicherung aufbaut.

Meine Fragen:
- Welche privaten Vorsorgeprodukte passen gut für Frauen in dieser Situation?
- Lohnt sich für sie eine eigene betriebliche Altersvorsorge, auch wenn der Arbeitgeber nur den Pflichtanteil zuschießt?
- Gibt es staatliche Förderungen, die speziell für Phasen mit niedrigem Einkommen oder Kindererziehung relevant sind?

Ich würde es im Sommer gern mal konkret angehen, bevor wieder der Alltag alles überlagert. Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar, besonders wenn ihr selbst oder eure Partner in ähnlicher Situation seid.


1 Antwort
C.Mueller
Beiträge: 6
(@c-mueller)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hallo,

ich kann da aus eigener Erfahrung ein bisschen was dazu sagen – ich hatte selbst eine längere Pause von fast 8 Jahren und merke jetzt beim Wiedereinstieg wie sehr das auf die Renteninfo drückt. Das ist wirklich kein schönes Gefühl.

Was mir jemand empfohlen hat und ich nachträglich bereue nicht früher gemacht zu haben: Schaut euch unbedingt die Möglichkeit an, freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Das wird oft übersehen! Für die Kindererziehungszeiten bekommt sie zwar Punkte angerechnet (3 Jahre pro Kind), aber die Lücken durch Teilzeit bleiben trotzdem real.

Riester lohnt sich bei niedrigem Einkommen tatsächlich manchmal mehr als man denkt, wegen der Kinderzulagen (185€ pro Kind jährlich glaube ich).

Und ja – die bAV würde ich trotz minimalem Arbeitgeberzuschuss zumindest prüfen lassen, allein wegen der Steuer- und Sozialabgabenersparnis jetzt.

Vor allem: Geht bitte zu einem unabhängigen Berater, keinem der nur Provisionsprodukte verkauft. Das war bei mir leider nicht immer so 😅


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