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Mobile Klimageräte unter 400€ – wer hat 2023 wirklich überlebt?

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TechOptimizer24
Beiträge: 5
Themenstarter
(@techoptimizer24)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#1]

Moin zusammen,

jetzt wo der Sommer 2026 wieder richtig anzieht, bin ich kurz davor, mir endlich ein mobiles Klimagerät zuzulegen. Aber ich erinnere mich noch gut daran, dass 2023 gefühlt jeder zweite hier oder anderswo geschrieben hat, dass sein neues Gerät nach 2-3 Wochen Dauerbetrieb einfach aufgehört hat zu funktionieren oder nur noch warme Luft geblasen hat.

Mein Anwendungsfall: Ein Arbeitszimmer, ca. 18qm, Dachgeschoss, also im Sommer wirklich brutal warm. Ich sitze da täglich 8+ Stunden vor dem Rechner und das ist auf Dauer einfach nicht mehr tragbar wenn es draußen 35 Grad sind.

Budget wäre max. 400€, eher weniger wenn möglich. Fest eingebaute Split-Klimaanlage ist keine Option wegen Mietvertrag.

Mich interessiert konkret: Welche mobilen Geräte haben bei euch den Sommer 2023 (der ja wochenlang extrem heiß war) tatsächlich ohne Probleme durchgehalten? Marken, Modellnummern, Erfahrungen nach mehreren Wochen Dauerbetrieb – alles hilfreich. Auch negative Erfahrungen gerne, damit ich weiß was ich meiden soll.

Geräte mit Abluftschlauch sind mir bewusst, ich hätte die Möglichkeit den durchs Fenster zu führen. Habt ihr da Tipps wie man das vernünftig abdichtet ohne gleich teure Lösungen kaufen zu müssen?

Danke schon mal!


3 Antworten
SabineK47
Beiträge: 14
(@sabinek47)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also ich muss sagen, bei mobilen Geräten unter 400€ würde ich die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Für ein richtiges Büro im Dachgeschoss – das klingt nach nem echten Problemfall im Hochsommer. Ich hab selbst nichts in dem Bereich, aber eine Bekannte schwört auf den Inventor Aria PR-09, der soll robust sein. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.


Antwort
Marco_85
Beiträge: 13
(@marco_85)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich hatte 2023 den Comfee MPPHA-09CRN7 – den gibt's immer noch so um die 350-370€. Hat den kompletten Sommer durchgehalten, auch die Hitzewelle im August ohne Probleme. Dachgeschoss 20qm, ähnliche Situation wie du beschreibst.

Wichtig: Die Dinger brauchen wirklich eine vernünftige Fensterabdichtung, sonst heizt du mehr als du kühlst. Ich hab das simpel gelöst: ein Stück Styroporplatte auf Fensterbreite zugeschnitten, Loch für den Schlauch reingeschnitten, fertig. Kostet fast nichts und hält erstaunlich gut.

Was ich generell sagen würde: Finger weg von No-Name-Geräten unter 200€. Die Kompressoren in dem Preisbereich sind einfach nicht für Dauerbetrieb ausgelegt. Comfee und Olimpia Splendid haben bei mir bzw. in meinem Bekanntenkreis zuverlässig funktioniert. Toshiba auch, ist aber preislich schon am oberen Rand deines Budgets.

Ach ja – ich hab mich mal im Smart Home Einstieg Thread zu dem Thema geäußert, ob man Klimageräte per Zeitschaltuhr steuern kann. Funktioniert gut, spart nochmal Strom wenn man das richtig einstellt.


Antwort
LukasK
Beiträge: 18
(@lukask)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Wie Marco oben schreibt, die Abdichtung ist wirklich das A und O. Da muss ich aber noch ergänzen: bei Dachgeschoss würd ich aufpassen welches Modell du nimmst, weil viele Geräte bei Raumtemperaturen über 35 Grad intern schon schlapp machen bevor sie überhaupt richtig kühlen.

Ich hab 2023 einen Olimpia Splendid Dolceclima Compact 10 gehabt, ca. 380€ damals. Läuft noch heute. Aber ehrlichgesagt – wenn du wirklich 8 Stunden täglich in nem Dachgeschoss-Büro sitzt, würd ich fast sagen die mobilen Geräte sind generell nur ein Kompromiss. Die echte Lösung wäre ne Klimaanlage, ich weiß das hilft dir gerade nicht weiter wegen Mietvertrag.

Für die Fensterabdichtung: Schaumstoff-Dichtband aus dem Baumarkt + ein Stück Plexiglas oder MDF. Gibt auch fertige Kits auf Amazon für ~25-40€, die passen für die meisten Schiebefenster.


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