Hallo zusammen, ich bin seit zwei Dekaden in der Versicherungsbranche tätig und erlebe gerade eine interessante Situation. Die Tarifverhandlungen für 2026 sind in vollem Gange, und ich frage mich, wie realistisch nennenswerte Erhöhungen sind angesichts der wirtschaftlichen Lage.
Bisher war mein Weg eher klassisch: stabile Anstellung, regelmäßige Erhöhungen im einstelligen Bereich, gute Zusatzleistungen. Allerdings merke ich, dass die Lebenshaltungskosten deutlich gestiegen sind – Versicherungsprämien, Energiekosten, Lebensmittel. Auch mit meinem Gehalt ist der Spielraum enger geworden.
Ich bin zu alt für aggressive Jobwechsel und zu etabliert, um einfach zu kündigen. Gleichzeitig möchte ich meine private Altersvorsorge nicht vernachlässigen, die ich die letzten Jahre parallel aufgebaut habe.
Wie geht ihr damit um? Setzt ihr auf Tariferhöhungen oder sucht ihr aktiv nach Wegen, das Einkommen anders zu stabilisieren? Habt ihr mit euren Arbeitgebern spezifische Gespräche geführt? Würde mich über konkrete Erfahrungen freuen, besonders von Kollegen in ähnlichen Branchen.