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Depot zu Trade Republic wechseln - was passiert mit meinen Verlusten?

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HelmutS
Beiträge: 19
Themenstarter
(@helmuts)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#15]

Hallo zusammen,

ich überlege schon seit Wochen, mein Depot von der Commerzbank zu Trade Republic zu wechseln. Die Gebühren bei der Commerzbank sind einfach zu hoch geworden und ich ärgere mich jeden Monat über die Depotführungskosten.

Nun hab ich aber ein Problem: In meinem aktuellen Depot hab ich einige Positionen, die im Minus stehen. Teilweise ziemlich heftig sogar - die Lufthansa-Aktien zum Beispiel sind immer noch 40% im Minus seit Corona. Wenn ich jetzt das Depot übertrage, was passiert dann mit diesen Buchverlusten? Kann ich die später noch steuerlich geltend machen wenn ich die Aktien verkaufe?

Ich hab gehört, dass bei einem Depotübertrag manchmal die Anschaffungsdaten verloren gehen können. Stimmt das? Wäre ja ein Disaster wenn ich dann später mehr Steuern zahlen müsste.

Hat jemand von euch schon mal einen Depotwechsel gemacht und kann mir sagen, worauf ich achten muss? Ich will ungern in eine Steuerfalle tappen, nur weil ich ein paar Euro Gebühren sparen will.

Danke schon mal für eure Hilfe!

Gruß Helmut


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1 Antwort
L.Weber
Beiträge: 14
(@l-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Helmut,

kann dich beruhigen - bei einem ordnungsgemäßen Depotübertrag gehen deine Anschaffungsdaten nicht verloren. Die abgebende Bank ist verpflichtet, alle steuerrelevanten Daten an den neuen Broker zu übermitteln. Das bedeutet, deine Buchverluste bleiben erhalten und können später bei einem Verkauf steuermindernd wirken.

Wichtig ist nur, dass du den Übertrag korrekt beantragst und nicht die Wertpapiere verkaufst und woanders neu kaufst. Das wäre nämlich tatsächlich eine Steuerfalle.

Bin übrigens auch letztes Jahr von der Sparkasse zu einem Online-Broker gewechselt und alles lief problemlos. Die Ersparnis bei den Gebühren ist schon beträchtlich - gerade wenn man regelmäßig investiert.


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