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E-Books verkaufen - brauche ich wirklich ein Impressum und AGB?

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Thomas_1975
Beiträge: 15
Themenstarter
(@thomas_1975)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#9]

Hallo zusammen,

ich möchte in den Sommerferien endlich mein erstes digitales Produkt an den Start bringen - ein E-Book über Projektmanagement. Hab schon alles geschrieben und würde gerne über meine eigene Website verkaufen, nicht über Amazon oder so.

Nun bin ich aber total unsicher wegen der rechtlichen Sachen. Überall lese ich was anderes: Manche sagen, bei digitalen Produkten reicht eine einfache Website, andere meinen, man braucht sofort Impressum, AGB, Datenschutz etc. wie bei einem richtigen Onlineshop.

Was stimmt denn nun? Ich verkaufe ja erstmal nur dieses eine E-Book für 19,90€ - da kann ich doch nicht gleich einen Anwalt beauftragen für hunderte von Euros? Andererseits will ich auch nicht abgemahnt werden.

Hat jemand Erfahrung damit? Welche rechtlichen Mindestanforderungen gibt es wirklich beim Verkauf digitaler Produkte in Deutschland? Und wo bekomme ich vernünftige Vorlagen her, ohne gleich ein Vermögen auszugeben?

Danke schonmal für eure Hilfe!


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2 Antworten
TechMartin_85
Beiträge: 9
(@techmartin_85)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kann ich nur bestätigen - rechtliche Basics sind leider Pflicht, auch wenns nervt.

Zusätzlich zu dem was M.Weber schreibt: Vergiss nicht die Datenschutzerklärung! Sobald du Kundendaten sammelst (E-Mail, Name für den Download) brauchst du die auch. Und wenn du PayPal oder Stripe zur Zahlung nutzt, werden auch da Daten verarbeitet.

Mein Tipp: Fang lieber sauber an, auch wenn's am Anfang bisschen Geld kostet. Besser als später nachbessern zu müssen.


Antwort
M.Weber
Beiträge: 13
(@m-weber)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Thomas,

als jemand der schon länger im digitalen Bereich unterwegs ist - ja, du brauchst definitiv ein Impressum und AGB, auch für ein einzelnes E-Book. Das ist gewerbliche Tätigkeit und fällt unter die Informationspflichten im E-Commerce.

Ein Impressum ist Pflicht sobald du geschäftsmäßig handelst, da führt kein Weg dran vorbei. Bei den AGB würde ich auch nicht drauf verzichten - gerade bei digitalen Produkten gibt's oft Diskussionen über Rückgabe, Widerruf etc.

Für den Anfang reichen aber Standard-Vorlagen völlig aus. Schau mal bei eRecht24 oder IT-Recht-Kanzlei - die haben vernünftige Generatoren für kleines Geld. Als ich damals meine Quiz-App entwickelt hab, bin ich ähnlich vorgegangen.

Lieber 50-100€ einmal investieren als später Abmahnungen kassieren. Die kosten nämlich deutlich mehr.


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