Hallo zusammen, ich bin jetzt seit einigen Monaten in Rente und hab endlich Zeit für die Dinge, die ich immer aufschieben musste – auch für meine Finanzen. Ehrlich gesagt bin ich mir unsicher, ob es überhaupt noch Sinn macht, in meinem Alter noch in Aktien oder ETFs zu investieren. Ich hab bisher eher konservativ gelebt, aber jetzt merke ich, dass mir ein bisschen mehr passive Einkommensaufbau ganz guttäte, ohne dass ich mich täglich drum kümmern muss.
Meine Frage: Lohnt sich ein ETF-Sparplan ab 65 noch wirklich? Oder sollte ich lieber auf Dividenden-Aktien setzen, wo ich regelmäßige Ausschüttungen bekomme? Wie lange kann man investiertes Geld in meinem Alter noch arbeiten lassen? Und wie viel sollte ich monatlich realistische zurücklegen können ohne mich einzuschränken?
Freue mich auf eure Erfahrungen – gerade von anderen Rentnern, die das schon gemacht haben!
Gerhard K., das ist eine sehr berechtigte Frage. Ich hab mich damit auch als frischer Rentner auseinandergesetzt – siehe mein früherer Thread zur Altersvorsorge im Ruhestand. Meine Erfahrung: Ein ausgewogenes Portfolio mit etwa 50-60% breiten Welt-ETFs und 40-50% Anleihen oder Dividenden-Aktien funktioniert auch in deinem Alter noch sehr gut. Die Lebenserwartung steigt ja ständig. Fang mit 200-300€ monatlich an und schau, wie es sich anfühlt. Viel Erfolg dir!