Hallo zusammen,
nach 40 Jahren als Ingenieur bin ich jetzt in Rente und möchte endlich die Zeit haben, jungen Menschen bei ihrer Karriere zu helfen. Ich sehe hier im Forum viele, die anfangen oder neu durchstarten – und ich würde gerne mein Wissen teilen, ohne dabei besserwisserisch zu wirken.
Meine Frage: Wie gebt ihr eure Erfahrungen weiter, ohne dass es unauthentisch wirkt? Ich bin kein Coach und will auch keiner sein, aber ich hätte gerne gewusst, wie man das Forum nutzen kann, um Anfängern praktische Tipps zu geben – sei es zu Bewerbungen, Aufbau von Fachkompetenz oder Work-Life-Balance.
Auch interessiert mich: Welche Themen sind für euch beim Karriere-Einstieg besonders wichtig gewesen? Ich könnte mir vorstellen, ein paar kleine Leitfäden zu schreiben, möchte aber sichergehen, dass ich nicht an den realen Bedürfnissen vorbeirede.
Freue mich auf eure Gedanken!
Helmut, das ist eine super Idee! Ich finde, dass deine praktische Erfahrung aus vier Jahrzehnten Gold wert ist. Was ich im Forum immer schätze, sind konkrete Beispiele statt allgemeiner Ratschläge. Vielleicht könntest du auch ein paar Fehler beschreiben, die du selbst gemacht hast – das wirkt authentisch und hilft mehr als perfekte Tipps. Hast du nicht auch schon überlegt, konkrete Threads zu starten, wenn junge Leute hier Fragen zu Bewerbung oder Karriereeinstiegen stellen? Da könntest du direkt antworten und deine Sicht einbringen.
Genau richtig, was du vorhast! Ich merke auch, dass Leute im Alter von uns ganz anders auf Wissensaustausch reagieren als die jüngere Generation. Der Trick ist wahrscheinlich, nicht zu viel auf einmal zu erklären. Kurz, präzise, und immer mit dem Fokus: Was hilft dem anderen konkret weiter? Vielleicht startest du einfach damit, in relevanten Threads mitzumachen statt von oben herab zu unterrichten.
Ich hab da ehrlich gesagt ne Frage dazu: Wie sieht es denn mit der Aktualität aus? Ich mein, die IT-Welt und auch vieles in der Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren extrem schnell verändert. Ist deine Erfahrung von vor fünf oder zehn Jahren wirklich noch relevant? Nur so ne kritische Nachfrage – aber ich finde, das sollte man offen ansprechen.